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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. November 2018

Städteranking: Fächerstadt ist gut aufgestellt

ZUKUNFTSSICHERE STADT: Im Ranking der WirtschaftsWoche für 2018 belegt Karlsruhe mit Platz acht wieder einen Spitzenrang. Mehrere Faktoren belegen das Potenzial der Wissenschaftshochburg. Foto: Fränkle

ZUKUNFTSSICHERE STADT: Im Ranking der WirtschaftsWoche für 2018 belegt Karlsruhe mit Platz acht wieder einen Spitzenrang. Mehrere Faktoren belegen das Potenzial der Wissenschaftshochburg. Foto: Fränkle

 

Städtevergleich der WirtschaftsWoche sieht Karlsruhe auf Platz 8 im Zukunftsranking

Karlsruhe ist bestens für die Zukunft gerüstet, in der Fächerstadt lebt und arbeitet es sich gut: Zu diesem Ergebnis kommt das vor Kurzem erschienene Städteranking 2018 der WirtschaftsWoche.

Wie in den Jahren zuvor ging die WirtschaftsWoche auch für 2018 in Kooperation mit Immobilien Scout 24 und IW Consult der Frage nach, wo es sich in Deutschland am besten lebt, arbeitet und investiert. Untersucht wurden nahezu alle 71 kreisfreien Städte in Deutschland mit mehr als 100.000 Einwohnern. Die Ergebnisse werden in drei Rankings dargestellt, die sich aus 88 Einzelindikatoren ergeben.

Wie in den vergangenen Jahren erreicht Karlsruhe beim Zukunftsranking wieder eine Platzierung unter den Top 10 und konnte sich im Vergleich zum Vorjahr sogar um einen Rang auf Platz acht verbessern. Karlsruhe gehört damit nach wie vor zu den Städten, die sich durch ihr hohes Potenzial in Sachen digitale Vernetzung der Wirtschaft sowie durch Innovation und Kreativität auszeichnen. Vor allem der sehr hohe Anteil an Hochschulabsolventen in MINT-Fächern (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) kündet großes Potenzial. Ebenfalls sehr gut abgeschnitten hat die Fächerstadt bei der zukunftsweisenden Unternehmensstruktur. Schon heute fokussieren sich zahlreiche Firmen auf Industrie 4.0, orientieren sich so an einer fortschreitenden Digitalisierung unternehmerischer Prozesse. Zudem gibt es in Karlsruhe schon seit einigen Jahren eine überdurchschnittlich hohe Zahl Beschäftigter in Kultur- und Kreativwirtschaft.

Beim Niveauranking hat die Stadt wie 2017 Rang 12 von 71 erreicht. Die gute Platzierung spiegelt sich in allen vier Teilbereichen der Untersuchung wider, vor allem in Arbeitsmarkt und Lebensqualität. Wie in den vergangenen Jahren schneidet die Fächerstadt bei den Indikatoren Arbeitslose unter 25 und über 55 Jahren besonders gut ab. Im Bereich der Wirtschaft ist Karlsruhe ein sehr guter Standort für Beschäftigte in wissensintensiven Dienstleistungen. Als deutlichen Hinweis für die gute Lebensqualität wertet das Niveauranking den sehr positiven Wanderungssaldo bei den 18- bis 24-Jährigen. Nicht zuletzt hängt dieser Indikator mit der hervorragenden Wissenschafts- und Forschungsinfrastruktur zusammen.

Im Dynamikranking, das den Veränderungsprozess von Städten beschreibt, erreicht Karlsruhe Rang 23. Trotz leichter Verschlechterung gegenüber 2017 (20.) gibt es einige Indikatoren, bei denen sich die Fächerstadt verbessern konnte. So hat sich die Betreuungsquote für Kinder unter drei Jahren wie für Ddrei- bis Fünfjährige erheblich verbessert. In der Wirtschaft schneidet Karlsruhe bei der Entwicklung der Beschäftigungszahl von wissenschaftlichen Dienstleistungsunternehmen besonders gut ab. Zudem hat sich der Anteil der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss verringert. -red-/-trö-

 
 

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