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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. November 2018

Tag der offenen Tür im Rathaus: Karlsruhes „gute Stube“ lud ein

ALLERLEI Informationen und Mitmachangebote wie etwa Blitzer und Glücksrad hielt das offene Rathaus quer durch die städtischen Ämter parat. Foto: Fränkle

ALLERLEI Informationen und Mitmachangebote wie etwa Blitzer und Glücksrad hielt das offene Rathaus quer durch die städtischen Ämter parat. Foto: Fränkle

EINBLICKE in den Arbeitsalltag des Gemeinderats: Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche mit dem dienstältesten Stadtrat Dr. Klaus Heilgeist (CDU) und der jüngsten Stadträtin Zoe Mayer (GRÜNE). Foto: Fränkle

EINBLICKE in den Arbeitsalltag des Gemeinderats: Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche mit dem dienstältesten Stadtrat Dr. Klaus Heilgeist (CDU) und der jüngsten Stadträtin Zoe Mayer (GRÜNE). Foto: Fränkle

STADTMODELL: Karlsruhe als plastische Miniatur wartete in der Kantine und ermöglichte größere Zusammenhänge auf einen Blick. Foto: Fränkle

STADTMODELL: Karlsruhe als plastische Miniatur wartete in der Kantine und ermöglichte größere Zusammenhänge auf einen Blick. Foto: Fränkle

ÜBERRASCHUNGSGAST: Bür-germeister Sembach. Unter dem historischen Kostüm des ersten Bürgermeisters steckte Stadtarchivar Dr. Bräunche. Foto: Fränkle

ÜBERRASCHUNGSGAST: Bür-germeister Sembach. Unter dem historischen Kostüm des ersten Bürgermeisters steckte Stadtarchivar Dr. Bräunche. Foto: Fränkle

EINE ZEITUNGSSEITE MIT EIGENEM BILD konnten sich Besucher in der Rathausdruckerei abholen. Fotografiert wurde am Schreibtisch des Oberbürgermeisters und mit dem Stadtoberhaupt. Foto: Fränkle

EINE ZEITUNGSSEITE MIT EIGENEM BILD konnten sich Besucher in der Rathausdruckerei abholen. Fotografiert wurde am Schreibtisch des Oberbürgermeisters und mit dem Stadtoberhaupt. Foto: Fränkle

 

7.500 Besucher / Einblicke und Ausblicke im Herzen der Stadt / 300 Jahre Gemeinderat und Verwaltung

Einmal hinter dem Schreibtisch des Oberbürgermeisters residieren, im Riesenrad hoch über den Marktplatz hinaus schauen oder den Blick vom Rathausturm über die Fächerstadt schweifen lassen.

Diese Gelegenheit haben 7.500 Besucherinnen und Besucher beim Tag der offenen Tür im Rathaus ergriffen. Sie nutzten die Angebote und Aktionen von 34 Ämtern und Gesellschaften, für die 250 Mitarbeitende des Konzerns Stadt im Einsatz waren. Pünktlich zum 300. Bestehen von Gemeinderat und Verwaltung hatte das Rathaus am Samstag, 24. November, seine Türen geöffnet und sich auch historisch präsentiert. Neben einer Ausstellung des Stadtarchivs trat auch Karlsruhes erster Bürgermeister Johannes Sembach auf – im Kostüm steckte Stadtarchivar Dr. Ernst Otto Bräunche.

Nicht nur mit ihm konnten sich Interessierte am Schreibtisch des Stadtoberhauptes fotografieren lassen, auch Dr. Frank Mentrup selbst stand für Erinnerungsbilder zur Verfügung. Rund 250 Zeitungsseiten mit ihrem eigenem Bild durften die Besucher schließlich aus der Rathausdruckerei mit nach Hause nehmen. Die Möglichkeit, über Stadtpolitik zu diskutieren und ihre Gestalterinnen und Gestalter kennenzulernen, nutzten zahlreiche Menschen im Bürgersaal des Rathauses. Hier standen 29 amtierende Stadträtinnen und Stadträte Rede und Antwort, auch ehemalige Gemeinderäte, Bürgermeister oder Vertreter der Bürgervereine hatten sich neben vielen anderen Ansprechpartnern unter das interessiert umher strömende Publikum gemischt.

Wer sich ins Rathaus-Labyrinth begab, erlebte eine spannende Entdeckungstour durch Karlsruhes „gute Stube“: egal, ob mit Quiz, spielerischen Aktionen oder ansprechend aufbereiteten Informationen. So drehte sich etwa beim Amt für Abfallwirtschaft (AfA) alles um Müllvermeidung, während sich beruflich Interessierte über die Ausbildungs- und Karrierechancen bei der Stadt informieren konnten und sich die Partnerschaftsvereine Karlsruhes im großen Sitzungssaal präsentierten. Historische Büromaschinen, ein moderner Verkehrsrechner, Einblicke in die urbane Waldarbeit oder ein Ausblick aus der vollverglasten Rathauskantine inklusive Bewirtung waren nur einige weitere Attraktionen. Auch auf Kinder warteten etwa das Holzbasteln, Postkarten anmalen oder Kinderschminken. „Eine Verwaltung ohne Berührungsängste“ hatte der OB bei seiner Eröffnungsrede versprochen und dann auch wörtlich eingelöst. Für die Stadt Karlsruhe ging der Tag der offenen Tür äußerst erfolgreich zu Ende. -bea-

 
 

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