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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 7. Dezember 2018

Hugo-Häring-Preis: Mentale Karte verändert

DIE TURMBERGTERRASSE in Durlach bietet eine besondere Sicht über Karlsruhe hinaus und ist aufgrund seiner attraktiven Aufenthaltsqualitäten ein echter Magnet. Foto: bild_raum/Baumann

DIE TURMBERGTERRASSE in Durlach bietet eine besondere Sicht über Karlsruhe hinaus und ist aufgrund seiner attraktiven Aufenthaltsqualitäten ein echter Magnet. Foto: bild_raum/Baumann

 

Hugo-Häring-Preis für die Turmbergterrasse

Durlachs Turmbergterrasse begeistert alle, die auf der zweigeschossigen Aussichtsplattform mit Veranstaltungsraum gefeiert oder das Panorama genossen haben.

Für die Stadt nahm nun Bürgermeister Daniel Fluhrer mit dem Hugo-Häring-Landespreis die älteste und bedeutendste Architektur-Auszeichnung für beispielhaftes Bauen in Baden-Württemberg entgegen. Für den vom Bund Deutscher Architekten BDA Baden-Württemberg alle drei Jahre an Bauherren und Architekten verliehenen Preis waren 648 Bauwerke eingereicht worden. Nach einer Vorauswahl von 151 Arbeiten erhielten sieben Projekte durch Alexander Vohl, BDA-Landesvorsitzender in Heilbronn, den Hugo-Häring-Preis.

„Wir freuen uns sehr über die hohe Auszeichnung und Würdigung und sehen uns bestärkt in unserem Engagement für Baukultur“, sagte Baudezernent Fluhrer. Einig mit Staatssekretärin Gisela Splett, die eine zeitgemäße, zukunftsfähige, menschen- und umweltgerecht gebaute Umwelt als wichtig betonte.

Die Turmbergterrasse wurde vom Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft als Mehrfachbeauftragung ausgelobt. Sie entstand bis Juni 2015 in eineinhalb Jahren nach Plänen von Architekt Hähnig | Gemmeke und Landschaftsarchitekt Stefan Fromm. Den Werdegang eines „einzigartigen Bauwerks“ schilderte Projektleiter Thomas Dueck, Architekt im Stadtamt Durlach: von der ersten Besichtigung des maroden Baus 2007 bis zum perfekten Veranstaltungsort, auch als adäquater Rau, des Auftakts zum 300. Stadtgeburtstag. Wichtigstes Element ist eine Sitzstufenanlage mit multifunktionalem Veranstaltungsraum und vorgelagertem Schauweinberg.

Bei der Jury konnte das Projekt unter anderem punkten, weil ihm gelinge, „was der Architektur weniger oft gelingt als sie behauptet: einen öffentlichen Ort zu schaffen, der die mentale Karte der Stadtbewohner offensichtlich verändert“. -rie-

 
 

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