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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 7. Dezember 2018

Kombilösung: Für weiteren Tunnelbau

Reste alter Unterführung weichen / Wege am Durlacher Tor

Der Bau des Autotunnels unter der zukünftigen Straßenbahntrasse verläuft in jedem der Bauabschnitte in der Kriegsstraße in zwei Phasen: Zunächst wird die Baugrube hergestellt, dann kann darin der Rohbau des Autotunnels errichtet werden.

Zwei fertiggestellte Tunnelabschnitte gibt es ganz östlich (Baufeld O1, Ludwig-Erhard-Allee) sowie in W2 zwischen Ritter- und Lammstraße. Zurzeit laufen die Vorbereitungen für den eigentlichen Tunnelbau östlich und westlich des Mendelssohnplatzes (O2) sowie in W3 auf Hochtouren, erklärt die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung. Deren zweites Hauptprojekt ist der Kriegsstraßen-Umbau.

Dafür werden etwa in W3, zwischen Ettlinger Tor und Lammstraße, Bohrungen für Lanzen hergestellt, durch die später Weichgel injiziert wird, außerdem erfolgt im westlichen Teil Erdaushub. In der Mitte muss Beton der früheren Unterführung Ettlinger Tor, dort beim Neubau der Kriegsstraße vor mehr als 50 Jahren eingebaut, abgebrochen werden. Letzte Reste sind auszubohren, damit sie weder beim Bau der Schlitzwände noch beim Versenken der Lanzen genannten Kunststoffröhrchen für die Weichgelinjektion im Weg sind.

Die Oberfläche am Durlacher Tor hat indes nahezu alle neuen Fahrbahnen, Rad- und Gehwege erhalten. Sie sollen noch im Dezember alle nutzbar werden. -red-/-mab-

 
 

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