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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Dezember 2018

Engler-Bunte-Institut: Neubau für Energie-Forschung

FORSCHUNG IN MODERNEM GEWAND: Über den KIT-Neubau freuten sich (v. l.) Holger Hanselka, Ulrich Steinbach, Edith Sitzmann, Ursula Orth, Joachim Kößler und Gabriele Luczak-Schwarz. Foto: Fränkle

FORSCHUNG IN MODERNEM GEWAND: Über den KIT-Neubau freuten sich (v. l.) Holger Hanselka, Ulrich Steinbach, Edith Sitzmann, Ursula Orth, Joachim Kößler und Gabriele Luczak-Schwarz. Foto: Fränkle

 

Erster Meilenstein bei der Modernisierung des Engler-Bunte-Instituts am KIT

In insgesamt vier Bauabschnitten soll das in die Jahre gekommene Engler-Bunte-Institut (EBI) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) neustrukturiert werden. Die ersten Gebäude auf dem Campus Süd sind bereits fertig. Für diese investierte das Land rund 26 Millionen Euro, wovon das KIT rund drei Millionen Euro selbst beisteuerte.

Finanzministerin Edith Sitzmann und Ulrich Steinbach, Ministerialdirektor am Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, haben nun offiziell den Neubau an das KIT übergeben. „Wir strukturieren das Areal des Engler-Bunte-Instituts neu, um die wichtige Forschung an erneuerbaren Energien voranzutreiben. Hier geht es um die wissenschaftlichen Grundlagen für die Strom- und Wärmeversorgung der Zukunft“, sagte Ministerin Sitzmann bei der Übergabe. Auch Ministerialdirektor Steinbach hielt die Investition für „gut angelegtes Geld, wenn die hier entwickelten Ideen zur Umsetzung der Energiewende Früchte tragen“.

In eines der neuen Gebäude zieht das Institut Chemische Energieträger und Brennstofftechnologie ein. Geforscht wird hier insbesondere zu Energiekonzepten der Zukunft, wie der Erzeugung von Energiespeichern, Hochtemperaturprozessen zur Nutzung von Biomasse sowie der Erzeugung von gasförmigen Energieträgern aus erneuerbaren Quellen. Auf rund 1.900 Quadratmetern sind Labore, Büros und eine große Versuchshalle untergebracht. Das zweite Gebäude hat eine Sonderstellung im geplanten Komplex. Hier sind auf rund 1.700 Quadratmetern ein Hörsaal, Seminar- und Praktikumsräume sowie Institutsleitungen untergebracht.

Zusammen mit einer verbindenden Freifläche, bilden die beiden Bauten den neuen Vorplatz an der Richard-Willstätter-Allee. Das Ensemble sei ein „wichtiger Baustein für den Campus Süd“, freute sich Ursula Orth vom zuständigen Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg. Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz betonte bei der Übergabe des Neubaus, dass sie stolz darauf sei, eine „Einrichtung wie das KIT auf unserer Gemarkung zu haben“ und stellte heraus, dass das EBI dazu beitrage, Karlsruhes „Renommee als Wissenschaftsstadt“ auszubauen. Auf die besondere Position in der landes- und bundesweiten Bildungslandschaft verwies auch KIT-Präsident Holger Hanselka. Die Uni sei am Energiewandel „maßgeblich beteiligt“ und biete generell beste Voraussetzungen für wissenschaftliches Arbeiten. Der neue Komplex trage dazu bei, „atmosphärisch ansprechende Forschungsbedingungen“ zu schaffen. -gem-

 
 

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