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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Dezember 2018

Kleingärten: Gold für den Reitschulschlag

 

Beitrag für soziale Integration

Eine Goldmedaille im 24. Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ erhielt der Kleingartenverein „Am Reitschulschlag“. Den Preis nahm die Vereinsvorsitzende Dagmar Haas in Berlin entgegen.

Zu den ersten Gratulanten gehörte Umweltbürgermeister Klaus Stapf: „Die Karlsruher Kleingärtner, hier die Anlage am Reitschulschlag, leisten seit Jahrzehnten wichtige Beiträge für soziale Integration, Natur und das Kleinklima in Karlsruhe“. Auch Alfred Lüthin, Vorsitzender des Verbands der Kleingärtner Baden-Württemberg ist stolz: „Die Auszeichnung mit Gold bestärkt uns in unserem Tun und macht die Bedeutung der Karlsruher Kleingärten für Stadt und Land deutlich“.

Laut Bundesjury leistet die Karlsruher Anlage aufgrund ihres ökologischen und sozialen Engagements einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwesen. Dieses Engagement wird durch den neu angelegten Lehrpfad „Lebensraum Kleingarten“ für die Öffentlichkeit erfahrbar. Gerade Kinder können dabei spielerisch das Ökosystem Kleingarten kennen- und schätzen lernen. „Uns war es wichtig, dass bereits beim Bau des Pfads die Kinder der örtlichen Grundschule aktiv eingebunden waren. Die Grundschule Hagsfeld hat das Projekt in ihren Lehrplan integriert und nutzt den Erlebnispfad nun als grünes Klassenzimmer“, so Haas.

Herausragend bei der Umsetzung war auch die organisationsübergreifende Zusammenarbeit zwischen Kleingartenverein, Bezirksverband der Gartenfreunde Karlsruhe, dem Gartenbauamt und der Grundschule Hagsfeld. Elf Stationen mit anschaulichen Aktionstafeln – von Insektenhotels, Eidechsenhabitaten und Greifvogel-Sitzwarten bis hin zu Komposthaufen, Kräuterspirale und Hochbeet –stellen alle wichtigen Zusammenhänge in der Natur dar. Ergänzt wird der multimediale Erlebnispfad durch ein Quiz mit Gewinnspiel sowie weiterführenden Informationen unter www.kleingarten-erlebnispfad.de.

„Kleine Gärten – bunte Vielfalt“ lautete das Motto des Wettbewerbs. 20 Kleingartenanlagen aus 15 Bundesländern hatten teilgenommen. Für die besten gab es Gold, Silber und Bronze sowie insgesamt 25.500 Euro Preisgeld. -red-

 
 

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