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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Dezember 2018

Kombilösung: Vollzug am Durlacher Tor

Einen wichtigen Etappenerfolg zur Realisierung der Kombilösung erreichte die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) am Durlacher Tor: Der alte Zustand im neuen Gewand ist für alle Verkehrsteilnehmer endgültig hergestellt.

Vor fast genau vier Jahren begann dort mit Ziel Mühlburger Tor der Tunnelbau unter der Kaiserstraße: Am 18. November 2014 drehte sich erstmals das Schneidrad der Tunnelvortriebsmaschine Giulia für den am Ende etwa zwei Kilometer langen Tunnel. Für die Anlieferung und den Aufbau der in Einzelteilen gelieferten 1300 Tonnen schweren und 80 Meter langen Maschine war das Durlacher Tor oben in eine große Baueinrichtungsfläche verwandelt worden.

Jetzt ist das alles fast vergessen: Vorige Woche wurden die letzten Fahrbahnmarkierungen auf den neuen Asphalt aufgebracht – Autos, Radfahrer und Fußgänger finden ihre Verkehrsflächen vor. Mit dem Fahrplanwechsel am vergangenen Wochenende halten - ganz wegweisend - auch Stadt- und Straßenbahnen wieder wie vor den Umbauten an den beiden oberirdischen Haltestellen Durlacher Tor.

Die provisorische Station in der östlichen Kaiserstraße wird nicht mehr genutzt. Die Gestaltung des Platzes Durlacher Tor und der darauf entstehenden Grünflächen lässt aber noch auf sich warten. Für den Innenausbau des Tunnels werden die freien Flächen für Handwerker, Materialandienung und Bürocontainer gebraucht. Unten herrscht wie an den anderen künftigen U-Stationen weiter rege Betriebsamkeit. Wie sozusagen im Zwischenstadium beim Umbau der Kriegsstraße mit neuer Gleistrasse oben und Autotunnel darunter. -red-/-mab-

 
 

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