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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. Dezember 2018

Sporthallen: Klug und nachhaltig

PREISTRÄGER Rüdenauer (vorne) und von Scholley mit BM Daniel Fluhrer, Anne Sick (HGW) und Zweitplatziertem Fabrinsky (hinten). Foto: Fränkle

PREISTRÄGER Rüdenauer (vorne) und von Scholley mit BM Daniel Fluhrer, Anne Sick (HGW) und Zweitplatziertem Fabrinsky (hinten). Foto: Fränkle

 

Neue Dreifeld-Sporthalle an der Moltkestraße geplant

Eine neue Sporthalle mit drei parallel nutzbaren Feldern soll in der Innenstadt West entstehen. Angrenzend zur Hebel-Real- und Johann-Peter-Hebel-Grundschule an der Moltkestraße wird die Halle für Schul- und Vereinssport zur Verfügung stehen – auch wenn dies noch einige Jahre dauert.

Sie ersetzt dann zwei Einfeldsporthallen aus den Jahren 1957 und 1971, die nicht mehr wirtschaftlich sanierbar sind und abgebrochen werden. Den Siegerentwurf aus dem Planungswettbewerb präsentierte die Stadt am Dienstag auf dem Gelände des Alten Schlachthofs. Hier wartet auch eine Ausstellung zum Bauvorhaben mit allen Wettbewerbs-Entwürfen und Ergebnissen vom 15. bis 19. Dezember auf Interessierte: täglich zwischen 13 und 19 Uhr, Alter Schlachthof 11.

„Der Siegerentwurf hat uns in allen Punkten absolut überzeugt“, stellte Baubürgermeister Daniel Fluhrer den 1. Preis der Öffentlichkeit vor. Prämiert hat die Stadt den Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft Rüdenauer-Architekten und von Scholley-Architekten aus Stuttgart. Er wirke nicht nur aufgeräumt und klug strukturiert, sondern sei auch effizient und nachhaltig, so Fluhrer. Das Architekten-Duo war vor einigen Jahren am Bau der Musikhochschule beteiligt und hat in Karlsruhe bereits Fußabdrücke hinterlassen. Für die Halle haben Kay von Scholley und Arne Rüdenauer eine klare Anbindung der barrierefreien Sportflächen an die Schule vorgesehen, das Gebäude wird in den Untergrund gesenkt.

Neben Fassadenbegrünung ist auch ein begrüntes Dach in den Entwurf eingeflossen, das durch Überstand vor Sonnenlicht schützt. Besonders wichtig für Sporthallen: Licht fällt im Rücken der rund 400 Zuschauerplätze auf der Tribüne ein. Für Veranstaltungen lässt die sich aus- und einfahren. Der zweite Preis ging an den Karlsruher Architekten Thomas Fabrinsky, den dritten Platz belegt Löhle Neubauer Architekten aus Augsburg. Gebaut wird ab Mitte 2021 bis Ende 2022. Mittel muss der Gemeinderat im Doppelhaushalt 2021/22 bewilligen. -bea-

 
 

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