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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. Dezember 2018

Ausbau: Mehr Kita-Plätze durch Holzneubau

KITA-NEUBAU IN PLANUNG: zur Präsentation kamen (v. l.) BM Daniel Fluhrer, Preisträger Markus Lanz und Jury-Mitglieder (Foto: Fränkle)

KITA-NEUBAU IN PLANUNG: zur Präsentation kamen (v. l.) BM Daniel Fluhrer, Preisträger Markus Lanz und Jury-Mitglieder (Foto: Fränkle)

 

In der Karlsruher West- und Südweststadt gibt es einen hohen Bedarf an Kinderbetreuung. Laut aktueller Bevölkerungsprognose wird sich die Nachfrage nach Kita-Plätzen sogar noch verstärken. Aus diesem Grund plant die Stadt Karlsruhe eine Erweiterung der Kindertagesstätte "Am Weinbrennerplatz".

Ein neues Gebäude für vier weitere Gruppen soll entstehen, das mit bestehender Kita und Weinbrennerschule ein Ensemble bildet. Den diesbezüglich durchgeführten Planungswettbewerb gewann nun das Büro Lanz Schwager Architekten. Es konnte die Jury mit moderner Holzarchitektur und dem großzügigen Einsatz des Naturmaterials auch im Innenbereich überzeugen. Bei der Ergebnispräsentation lobte Architekt und Juryvorsitzender Karim Scharabi das "hohe Maß an Nachhaltigkeit" und stellte heraus, dass bei allen am Auswahlprozess Beteiligten eine "große Übereinstimmung in der Beurteilung" vorherrschte.

Baubürgermeister Daniel Fluhrer bezeichnete das geplante Objekt als "spannendes Gebäude" dessen "konische Formen den Landschaftsraum öffnen". Im Süden des Neubaus liegt nämlich das Beiertheimer Feld, das auch der verantwortliche Architekt Markus Lanz berücksichtigte. Durch die längliche Anordnung des Neubaus könne man eine "Freiluftschneise" herstellen, von der auch der gemeinschaftlich genutzte Außenbereich der Kitas profitiere. Ebenfalls kooperativ genutzt werden sollen in Zukunft zum Beispiel die Küche und ein moderner Mehrzweckraum, der sich zur Aula öffnen lässt. Darüber informierten Esther Marggrander (AWO) und Mirja Kinnunen von der Sozial- und Jugendbehörde. Kinnunen war Teil der Jury und freute sich über die 60 neuen Plätze. Sie betonte aber auch, dass weiterhin ein "erheblicher Handlungsbedarf" bestehe. -gem-

 
 

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