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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. Dezember 2018

Gemeinderat: Die Stadt will Baugebote prüfen

 

Ob Baugebote zur Förderung von Wohnungsbau bei künftigen Planungen in Bebauungsplänen durch ein Bauordnungsverfahren möglich sind, will die Stadt prüfen.

Sinnvoll sei dies derzeit nur in neuen Baugebieten mit Umlegungsverfahren. Baulücken würden im Baulandkataster erfasst. Bau- und verkaufswillige Bürger berät das Liegenschaftsamt.

Mit dieser Verwaltungsantwort gab sich Hans Pfalzgraf ("Wir wollen unter Berücksichtigung ökologischer Belange mehr Engagement") zufrieden. Tilmann Pfannkuch (CDU) hielt das "Füllen von Baulücken über Baugebote rechtlich schwierig" und wollte Bauunternehmen bei Akteurstreffen einbeziehen. Oft parkten Eigentümer Grundstücke als Vermögen für ihre Erben. Ähnlich sah es Johannes Honné (GRÜNE). Wie Tom Høyem (FDP), der den Eintrag von unbebauten Grundstücken in das Baulandkataster als wirkungslos ansah, da "die meisten es nicht annahmen, befürchtete er einen "Eingriff ins Eigentum". Für nicht schlecht hielt Lüppo Cramer (KULT) die Intention der SPD und regte an, auf frühere Erfahrungen der Verwaltung zurück zu greifen. Unter OB Dullenkopf habe es ein erfolgreiches Baulückenprogramm gegeben. Damals hätten Mitarbeitende sehr klug und geschickt mit Grundstückseigentümern geredet, worauf vieles neu gebaut worden sei. -cal-

 
 

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