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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. Dezember 2018

Gemeinderat: Turmbergbahn dichter Takt gewünscht

DIE TURMBERGBAHN legt Sonderschichten ein und soll nach der Sanierung automatisch die vielen Besucher befördern. Foto: Fränkle

DIE TURMBERGBAHN legt Sonderschichten ein und soll nach der Sanierung automatisch die vielen Besucher befördern. Foto: Fränkle

 

OB und VBK fanden Kompromiss

Mit 42 Ja-Stimmen beschloss der Gemeinderat in der Sitzung über den Weg der Offenlage zu entscheiden, ob die Turmbergbahn regulär über die Wintermonate weiter fahren kann. Zuvor sollten die Kosten ermittelt werden.

Mit dem großen Andrang auf die Turmbergterrasse samt entsprechendem Verkehr und weil der obige "Weihnachtsmarkt massiv angenommen wird" hatte Hans Pfalzgraf den SPD-Antrag begründet. Dagegen stellte Hermann Brenk (CDU) die im Winter höheren Betriebskosten zumal die alte Bahn bis zur Sanierung noch durchhalten müsse.

Verena Anlauf (GRÜNE) wollte die Kosten ermittelt haben und unterstützte die SPD. Ebenso Uwe Lancier (KULT), der es "als schönes Erlebnis sah, auch im Winter" über die Stadt zu blicken. "Jetzt mal Flexibilität" forderte Thomas H. Hock (FDP) ein. Der Weihnachtsmarkt werde jedes Jahr mehr angenommen und "jedes Fahrzeug, das nicht hochfährt, belastet die Luft nicht". Gegen die dann von OB Dr. Frank Mentrup avisierte Vertagung stellte Pfalzgraf das Zeitargument: "Dann ist der Winter vorbei". Daraufhin schlug Karin Wiedemann (CDU) vor, die Bahn noch bis Ende des Weihnachtsmarkts laufen zu lassen und dann zum ausgedünnten Winterfahrplan überzugehen. Nach der Sitzung erarbeiteten OB Menttrup und die Verkehrsbetriebe, dass die Bahn bis heute von 14 bis 18 Uhr fährt. Am 22. und 23., 25. und 26. sowie 29. und 30 Dezember verkehrt sie von 10 bis 18 Uhr regulär. An Silvester ist sie von 22 bis 1 Uhr im Einsatz, gar nicht am 24., 27., und 28. Dezember. -cal-

 
 

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