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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 9. Februar 2018

Stimmen aus dem Gemeinderat: SPD: Zwei erfolgreiche Instrumente

Irene Moser, SPD-Stadträtin

Irene Moser, SPD-Stadträtin

 

…..zugunsten der Jugendlichen und der Vereine

Karlsruher Jugendkonferenz
Mit der Jugendkonferenz des Stja. und dem Sportforum gibt es zwei Instrumente, um zum einen Jugendliche zu Wort kommen zu lassen, damit sie ihre Wünsche und Bedürfnisse artikulieren und zum anderen eine Möglichkeit geboten wird, mit Sportwissenschaftlern, Studierenden und Vereinen ins Gespräch zu kommen. Seit 2011 hat sich die Karlsruher Jugendkonferenz zu einer festen Größe im Dialog zwischen Jugendlichen, jungen Erwachsenen und VertreterInnen aus Politik und Verwaltung etabliert. In der Diskussion können die jungen Menschen all ihre Vorstellungen und Ideen für ein noch besseres „junges“ Karlsruhe einbringen. Denn wer kennt die Bedürfnisse der Jugendlichen besser als sie selbst? Durch den „JuKoCheck“ (JugendkonferenzCheck) wird nach einem halben Jahr die Umsetzung der Anliegen überprüft. D. h. wir Politiker haben ein knappes Zeitfenster, um die Wünsche der Jugend auf den Weg zu bringen. Aus der Jugendkonferenz heraus wurde zum Beispiel der Wunsch nach einer Calisthenics-Anlage in Geroldsäcker geäußert: Nach mehreren Gesprächen mit den hierfür zuständigen Ämtern wird diese Anregung vom Gartenbauamt realisiert werden.

Weiterhin haben SPD und Grünen-Fraktion auf Anregung der Jugendlichen einen Antrag im Gemeinderat gestellt, um prüfen zu lassen wird, wo eine Beleuchtung von Bolzplätzen in der Nähe von Jugendtreffs in der dunkleren Jahreszeit möglich ist. Der Besuch der Ganztagsschule schränkt Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit stark ein. Viele können erst ab 17 Uhr nach draußen gehen. Im Herbst und im Winter ist es um diese Uhrzeit so dunkel, dass Fußball spielen auf einem Bolzplatz ohne Beleuchtung nicht möglich ist.

Sportforum Karlsruhe
Eine interfraktionelle Initiative im Gemeinderat führte zur Einrichtung des Sportforums, dessen oberstes Ziel die Verbesserung der sportmotorischen Fähigkeiten von Kindern im Vorschul- und Grundschulalter ist. Bei zunehmender Digitalisierung kommt die Bewegung schon bei jüngeren Kindern viel zu kurz. Ein Expertenteam aus Gesundheit, Sport und Politik sucht daher nach Lösungen und neuen Konzepten. Hier gilt die Devise: Vorbeugen ist besser als heilen! Während des Sportforums hat sich ergeben, dass der Aufbau einer Datenplattform zur Vernetzung von Vereinen, die Übungsleiter suchen und Sportstudierenden des KIT oder der PH, die ein entsprechendes Betätigungsfeld suchen, sinnvoll und hilfreich wäre. Die Verwaltung prüft diese im Gemeinderat befürwortete Koordination. Meine Fraktion wird sich auch zukünftig gerne und vehement für die Belange von Kindern und Jugendlichen einsetzen.

Irene Moser
SPD-Stadträtin

 
 

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