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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. Februar 2018

Bilanz der Weihnachtsstadt 2017: Mehr Erlebnis bringt mehr Ergebnis

DIE LICHTWEIHNACHT auf dem Marktplatz gehörte zu den gut angenommenen Neuerungen der Weihnachtsstadt 2017. Foto Fränkle

DIE LICHTWEIHNACHT auf dem Marktplatz gehörte zu den gut angenommenen Neuerungen der Weihnachtsstadt 2017. Foto Fränkle

 

Guter Besuch und positive Resonanz

Eine rundum positive Bilanz zur Weihnachtsstadt Karlsruhe 2017 wurde am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Rathaus gezogen.

„Wir sind zusammen in einem Boot nach vorne gepaddelt“, sprach Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz „von einem großen Gemeinschaftswerk“. Mit der Dezentralität habe man aus der Not eine Tugend gemacht, die komplett vom Einzelhandel mitgetragen wurde. So seien die Lichtweihnacht auf dem Marktplatz, die Erweiterung der Stadtwerke Eiszeit sowie die neue Weihnachtsbeleuchtung zusammen mit dem verbindenden Lichtkonzept durchweg gut angekommen. „Bei einer Umfrage haben sich 80 Prozent der Befragten zufrieden mit der Weihnachtsstadt gezeigt, 90 Prozent äußerten sich positiv zum Friedrichsplatz“, dankte Luczak-Schwarz den über 70 Akteuren, die dafür sorgten, „dass die Weihnachtsstadt erstmals als Gesamtmarke angenommen wurde“.

„Beide Plätze wurden sehr gut besucht“, war es für Marktamtsleiter Armin Baumbusch „der schönste Karlsruher Christkindlesmarkt aller Zeiten“, und auch Weingutsbesitzer Georg Keth sprach für die Standbetreiber von einem zufriedenstellenden Marktgeschäft. Er wünscht sich noch mehr Atmosphäre, mehr Produzenten und mehr Kundenansprache auf dem Markt. „Wir müssen alles tun, um als Einkaufsstadt digitaler zu werden und gleichzeitig gemeinsam noch mehr vor Ort möglich machen“, schwebt Gabriele Calmbach-Hatz, der Vorstandsvorsitzenden der City Initiative, vor, den Christkindlesmarkt „noch weiter durch die Stadt zu ziehen“. Ihr Motto „Erlebnis bringt Ergebnis“, bestätigte Martin Wacker, der Geschäftsführer Karlsruher Marketing und Event GmbH mit Blick auf die Stadtwerke Eiszeit: „Mit der größeren Eisfläche und dem rundum verbesserten Angebot konnten wir trotz verkürzter Laufzeittage den Rekord vom Vorjahr mit 60.000 Besuchern halten.“

Das dezentrale Konzept „macht uns einzigartig“, zeigte Klaus Hoffmann, Geschäftsführer der Karlsruhe Tourismus GmbH auf, dass die Weihnachtsstadt unter Ausnutzung aller modernen Kommunikationswege verstärkt auch überregional wahrgenommen werde. „Nach dem gelungenen Aufschlag können wir daran gehen, noch einige grobe Maschen aufzufüllen“, sah Luczak-Schwarz noch genügend Ideen für die Weihnachtsstadt Karlsruhe 2018. Dazu zählte Wacker die Aufnahme von weiteren Gebäuden ins Lichtkonzept sowie Überlegungen, die Pyramide auf dem Marktplatz in die Lichtweihnacht mit einzubeziehen. Mehr Marktstände könne es dort aber noch nicht geben, wies Baumbusch darauf hin, dass die Infrastruktur für eine größere Budenstadt noch nicht ausreiche. -fis-

 
 

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