Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Januar 2019

Bürgerservice: K8 mit neuem Gesicht

BARRIEREFREI ist ein Schalter im K8. Das verbesserte Servicekonzept des Bürgerbüros stellten BM Käuflein und Dr. Björn Weiße vor. Foto: Fränkle

BARRIEREFREI ist ein Schalter im K8. Das verbesserte Servicekonzept des Bürgerbüros stellten BM Käuflein und Dr. Björn Weiße vor. Foto: Fränkle

 

Barrierefrei / Abläufe optimiert / Kaum Wartezeit

Interaktive Wegweiser, biometrische Selfservice-Station, digitale Unterschrift – das Bürgerbüro K8 ist nicht nur mit neuem Konzept in den Winter gestartet, sondern auch frisch saniert und technisch aufgerüstet.

Seit Januar waren die Räume in der Kaiserallee 8 für knapp 300.000 Euro umgebaut und neu bestückt worden - Lüftungsanlage, Möbel und Lärmschutz inklusive. Inzwischen schleust das Bürgerbüro wieder bis zu 500 Menschen am Tag durch seine Stationen. Dabei stützt sich der Bürgerservice auf drei Pfeiler: Persönlicher Kontakt vor Ort, die Behördenrufnummer 115 und ein digital erweitertes Angebot.

Eine ausgiebige Zielgruppenanalyse ist in die Neukonzeption eingeflossen. „Vom ‚Typ Student‘, der gerne rund um die Uhr alles online erledigen und bezahlen möchte, über Menschen im mittleren Altersspektrum, die lieber den Telefonhörer in die Hand nehmen bis hin zu älteren Leuten, die digital noch nicht angekommen sind und den persönlichen Kontakt schätzen – für jeden gibt es ausreichend Möglichkeiten“, erläutert Ordnungsamtsleiter Dr. Björn Weiße. Der größte Gewinn des Umbaus sei die Optimierung der Abläufe im K8. Schon im Eingangsbereich erfahren Kunden, wohin sie sich im Haus wenden müssen.

Zwei Touchscreens weisen bei Bedarf den Weg. Im zweiten Schritt prüfen Mitarbeiter der Fachinformation, ob alle nötigen Unterlagen vorliegen. Schließlich erhalten Kunden eine Wartenummer, die einem exakt geplanten Termin zugeordnet ist. Bis dahin können sie am Automat bezahlen, Passbilder machen oder Fingerabdrücke abgeben. Wartezeiten von bis zu drei Stunden und damit verbundener Frust gehören der Vergangenheit an. Beim Termin kann das Schalterpersonal alle vorbereiteten Daten direkt am Arbeitsplatz aufrufen.

Auf die Bürgerinnen und Bürger warten in den hellen Räumlichkeiten 13 Schalter, drei davon Ausbildungsinseln. Ein Schalter ist barrierefrei mit farblich kontrastierenden Stühlen, höhenverstellbarem Tisch sowie einer Gehstock-Halterung. „Karlsruhe wird im April zudem als erste Kommune im Land ein digitales Bürgerbüro eröffnen“, zeigt sich Bürgermeister Dr. Albert Käuflein stolz. Im Rathaus sind dann Terminals aufgestellt, an denen Bürger selbstständig Behördengänge erledigen können. „Dadurch werden die klassischen Bürgerbüros entlastet“, hofft Käuflein. -bea-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe