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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Januar 2019

Gründungsfreundliche Kommune: Auszeichnung bei Landeswettbewerb

Beim Landeswettbewerb Start-up BW Local - Gründungsfreundliche Kommune überzeugten Karlsruhe, Bühl, Ettlingen und Rastatt. Foto: Start-up BW

Beim Landeswettbewerb Start-up BW Local - Gründungsfreundliche Kommune überzeugten Karlsruhe, Bühl, Ettlingen und Rastatt. Foto: Start-up BW

 

Karlsruhe ist gründungsfreundliche Kommune / Engagement der Stadt erfolgreich

Zwölf Gemeinden, 19 Städte und zwölf Verbundprojekte aus Baden-Württemberg stellten Mitte Oktober in der L-Bank in Stuttgart ihre Konzepte, Aktivitäten und Visionen für eine gründungsfreundliche Kommune vor. Eine Jury aus Unternehmenden beurteilte die Wettbewerbsbeiträge und entschied über die Finalisten in den drei Kategorien "Gemeinde", "Stadt" und "Landkreis / Interkommunales Projekt".

Kürzlich gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bekannt, wer im bundesweit einmaligen Landeswettbewerb "Start-up BW local" ausgezeichnet wurde.

In der Kategorie "Interkommunale Konzepte" überzeugte Karlsruhe im Verbund mit den Städten Bühl, Ettlingen und Rastatt. Erfolgreich waren die vier gemeinsam eingereichten Konzepte "Mobilitätsstipendium", "Virtueller Gründerbahnhof", "Labore für Pioniere" sowie "Start-up in Residence". Die Ministerin gratulierte den ausgezeichneten Kommunen und zeigte sich begeistert über die große Resonanz auf den Landeswettbewerb: "Wir möchten Baden-Württemberg zu einer der gründungsdynamischsten Regionen Europas machen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir die Gründungsdynamik auch in der Fläche des Landes entfalten. Unser Wettbewerb zeigt uns, dass schon heute Gründungsvorhaben von den Kommunen und auf regionaler Ebene kreativ unterstützt werden. Das müssen wir weiter ausbauen."

Erste Bürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Gabriele Luczak-Schwarz, die den Impuls für diese Bewerbung gegeben hatte, ist sich sicher: "Gerade die Kommunen fungieren hier als wichtige Anlaufstelle für Gründungswillige und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Gründungsdynamik". Mit der Auszeichnung "Gründungsfreundliche Kommune" würden diese Aktivitäten gewürdigt und sichtbar gemacht. Michael Kaiser, Direktor der Wirtschaftsförderung, freut sich über die Auszeichnung: "Damit ernten wir die Früchte unseres langjährigen Engagements im Bereich der Gründungsförderung – mit unseren Partnerkommunen sowie allen beteiligten Akteuren der Gründerallianz Karlsruhe". Diethelm Rumpel, bei der Wirtschaftsförderung verantwortlich für Existenzgründung, ergänzt: "Start-ups müssen dort gefördert werden, wo sie ihre Wurzeln, ihr soziales Umfeld und ihre Kunden haben. Unser regionaler Ansatz schafft hier neue Anreize für Gründungen in der Fläche".

Nach der ersten Runde soll der Wettbewerb, der vom Wirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden Landkreistag Baden-Württemberg, Städtetag Baden-Württemberg, Gemeindetag Baden-Württemberg sowie dem baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertag BWIHK und dem baden-württembergischen Handwerkstag BWHT durchgeführt wird, im Jahr 2020 eine Fortsetzung finden. -red-

 
 

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