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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Januar 2019

Kombilösung: Tunnelbau jetzt auch im äußersten Westen

ES GEHT WEITER VORAN: Für den Bau des Autotunnels im zweiten Teilprojekt der Kombilösung ist jetzt die oberirdische Nordfahrbahn der Kriegsstraße vor dem Bundesgerichtshof für den Verkehr gesperrt. Foto: Fränkle

ES GEHT WEITER VORAN: Für den Bau des Autotunnels im zweiten Teilprojekt der Kombilösung ist jetzt die oberirdische Nordfahrbahn der Kriegsstraße vor dem Bundesgerichtshof für den Verkehr gesperrt. Foto: Fränkle

 

Das zweite Teilprojekt der Kombilösung macht sichtbare Fortschritte / Oberirdische Nordfahrbahn der Kriegsstraße vor Bundesgerichthof für Autoverkehr gesperrt

Der Umbau der Kriegsstraße mit oberirdischer Gleistrasse und darunter liegendem Autotunnel setzt nun auch am westlichen Ende des zweiten Teilprojekts der Kombilösung ein: Ab dem 8. April wird die Unterführung der Kriegsstraße unter der Karlstraße gesperrt.

Zu spüren ist der Beginn des Tunnelbaus im Baufeld W 1 zwischen der Ritterstraße und dem Karlstor bereits jetzt. Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung mitteilt, stehen derzeit die ersten Vorarbeiten zum Einrichten des Baufelds in der Mitte der Kriegsstraße auf dem Plan der beauftragten Firmen. Auf der Südseite weichen die Platanen, und mit dem heutigen Freitag, 11. Januar, ist die oberirdische Nordfahrbahn der Kriegsstraße vor dem Bundesgerichthof zwischen Ritterstraße und Karlstraße für den Autoverkehr gesperrt, damit die Firmen Kanalbauarbeiten vornehmen können.

Da durch die Sperrung der oberirdischen Fahrbahn von Osten kommend kein Rechts- oder Linksabbiegen in die Karlstraße möglich ist, geht einerseits für den nach Süden strömenden Verkehr die Kreuzung in der Kriegsstraße auf Höhe der Ritterstraße teilweise in Betrieb: Dadurch können Autofahrer statt am Karlstor bereits hier nach links in die Südweststadt abbiegen und im übrigen auch aus der nördlichen Ritterstraße kommend die Kriegsstraße auf direktem Weg zur südlichen Ritterstraße queren.

Die Kreuzung auf Höhe der Ritterstraße ersetzt jetzt auch den Wender am Karlstor, der durch die Sperrung der Nordfahrbahn zwischen Ritterstraße und Karlstraße ebenfalls nicht mehr erreichbar ist. Andererseits ist für Autofahrer, die von der Kriegsstraße aus nach Norden in die Innenstadt wollen, eine Umleitung eingerichtet - zunächst geradeaus unter der Karlstraße hindurch bis zur Reinhold-Frank-Straße, dann nach rechts bis zum Mühlburger Tor und von dort erneut nach rechts in die Amalienstraße und bis zur Karlstraße.

Für Autofahrer mit dem Ziel Bundesgerichtshof (BGH) ist eine Umleitung ab der neuen Kreuzung an der Ritterstraße beginnend über die südliche Ritterstraße, die Mathystraße und die Karlstraße zum Karlstor beziehungsweise zur Herrenstraße ausgeschildert. Ab Mitte Februar sind dann zusätzliche Arbeiten an den Bahnsteigen der früheren Haltestelle nördlich vom Karlstor im Gange. Fußgänger können dadurch bis Mitte März den nördlichen Überweg am Karlstor nicht mehr queren. -red-/-trö-

 
 

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