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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. Januar 2019

Bürgerbüro Ost: Umzug in frühere Sparkasse

BESSERE RÄUME IN BESSERER LAGE: Das Bürgerbüro Ost soll im Herbst von der Beuthener Straße 42 in die früheren Räume der Sparkasse Hagsfeld in der Karlsruher Straße 23 umziehen. Foto: Fränkle

BESSERE RÄUME IN BESSERER LAGE: Das Bürgerbüro Ost soll im Herbst von der Beuthener Straße 42 in die früheren Räume der Sparkasse Hagsfeld in der Karlsruher Straße 23 umziehen. Foto: Fränkle

 

Gemeinderat beschließt Neuausrichtung des Bürgerbüros Ost / Anlaufstelle für östliche Stadtteile soll auch den Ortskern von Hagsfeld aufwerten

Mit einem einstimmig gefassten Beschluss stellte sich der Gemeinderat am Dienstag hinter die Planungen des Bürgermeisteramts, das bisher in der Beuthener Straße 42 untergebrachte Bürgerbüro Ost in die früheren Räumlichkeiten der Sparkasse Hagsfeld in der Karlsruher Straße 23 zu verlagern.

Der Umzug des Bürgerbüros aus den in Sachen Zustand und Technik völlig überalterten Räumen in der Beuthener Straße in das neue Domizil soll laut Bürgermeister Dr. Albert Käuflein im Herbst erfolgen. Die neue Heimat in der bisherigen Filiale der Sparkasse bietet Bürgern, Mitarbeitern und Stadt  erhebliche Vorteile. Die Räume sind schon jetzt barrierefrei, der Aufwand für den Umbau für die Nutzung als Bürgerbüro ist überschaubar. Weiteres Plus: Der neue Standort kann zu einer Belebung des Ortskerns beitragen. Die Neuausrichtung des Bürgerbüros ermöglichte die Sparkasse dadurch, dass sie der Stadt die Räume nach ihrem Auszug zur Anmietung anbot. Einen Geldautomat will das Kreditinstitut auch im neuen Bürgerbüro als Service für Hagsfeld anbieten.

Die von seiner Fraktion „angestoßene Sache“  sei für Hagsfeld „eine einmalige Chance“, betonte CDU-Stadtrat Thorsten Ehlgötz in der Debatte im Plenum. Der neue Standort biete nicht nur besseren Service, sondern, so Ehlgötz „auch Schutz vor einer Ausblutung des Ortskerns“. SPD-Stadtrat Hans Pfalzgraf sprach ebenfalls von einer „großartigen Verlagerung“, die „nur Vorteile“ gegenüber der heutigen Situation mit sich bringe. Diese Vorzüge „gelten auch für die Stadtteile Rintheim und Waldstadt“, führte dabei KULT-Stadtrat Uwe Lancier „das Bedürfnis vieler Menschen“ ins Felde, trotz Digitalisierung „einen direkten Ansprechpartner vor Ort zu haben“. Das Bürgerbüro „dort zu verorten, ist eine sinnvolle Entscheidung“, signalisierte Stadtrat Thomas H. Hock (FDP) ebenfalls Unterstützung. Wie auch die Stadträte Dr. Paul Schmidt (AfD) und Jürgen Wenzel (Freie Wähler).

GRÜNE-Fraktionssprecherin Dr. Ute Leidig betonte, die Bürger schätzten Angebote vor Ort, die Stadt müsse sich aber in Zeiten der Digitalisierung „in Zukunft die Frage stellen, wie lange sie diesen zweigleisigen Weg noch gehen kann“. Bürgermeister Käuflein erinnerte in diesem Zusammenhang  an die „drei Säulen unseres Bürgerservices“. Die bestünden aus dem digitalen Angebot, der Behördenrufnummer 115 sowie den klassischen Bürgerbüros. Käuflein: „Und die will niemand abschaffen.“ -trö-

 
 

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