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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. Januar 2019

Gedenken: Zwei Wege nach Auschwitz

Gedenkveranstaltungen für Opfer des Nationalsozialismus

Bei der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus am Sonntag, 27. Januar, im Ständehaussaal, Ständehausstraße 2, spricht nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup um 16 Uhr Professor Dr. Wilhelm Kreuz aus Mannheim.

Sein Thema heißt: „Der Kommandant und die Bibelforscherin: Rudolf Höss und Sophie Stippel – zwei Wege nach Auschwitz“. Musikalisch gestalten den Nachmittag Sally Clarke (Viola), Taru Erlich (Violine) und Oliver Erlich (Cello). Am 27. Januar, heutzutage bundesweiter Gedenktag, des Jahres 1945 befreite die Rote Armee die verbliebenen Gefangenen des  Konzentrationslagers Ausschwitz, in dem das NS-Regime mehr als eineinhalb Millionen Frauen, Männer und Kinder ermorden ließ.

An frühen Sonntagnachmittag legen OB Mentrup und Mitglieder der Regionalgruppe der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie einen Kranz auf dem Ehrenfeld B 2 des Hauptfriedhofs nieder. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr der Haupteingang. Auf dem zentralen städtischen Begräbnisfeld sind die Urnen Karlsruher Euthanasie-Opfer bestattet. Das Denkmal „Tor der Schmerzen“ thematisiert das Leid ihrer Hinterbliebenen. Seit März 2016 erinnert zudem eine Gedenktafel an die bislang etwa 450 bekannten Opfer aus Karlsruhe. -cal-

 
 

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