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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. Januar 2019

Gemeinderat: Erster Schritt für neues Konzept

MITTEL FÜR NEUES DOMIZIL: Wie das Bürgerzentrum Mühlburg haben künftig auch weitere die Möglichkeit, von der Stadt Zuschüsse für die Erstausstattung mit Büromöbeln zu erhalten. Foto: Fränkle

MITTEL FÜR NEUES DOMIZIL: Wie das Bürgerzentrum Mühlburg haben künftig auch weitere die Möglichkeit, von der Stadt Zuschüsse für die Erstausstattung mit Büromöbeln zu erhalten. Foto: Fränkle

 

Förderung von Bürgerzentren umfasst jetzt auch Zuschüsse für die Erstausstattung

Im Rahmen seiner Haushaltsberatungen zum Doppeletat 2019/2020 im November vergangenen Jahres hatte der Gemeinderat im Stadtsäckel zusätzliche 8.000 Euro an Fördermitteln für das neue Bürgerzentrum Mühlburg für dessen Erstausstattung mit Büromöbeln bereitgestellt.

Zuvor hatten sich städtische Zuschüsse für Bürgerzentren auf die Mietkosten beschränkt. Nach diesem „Präzedenzfall“  hatten die Fraktionen von Grünen und KULT im Dezember eine Änderung der Grundsätze städtischer Förderung von Bürgerzentren beantragt, die allgemein Zuschüsse für eine solche Erstausstattung vorsieht.

Diese vom Bürgermeisteramt jetzt dem Gemeinderat vorgelegte Änderung umfasst die Möglichkeit, ein Bürgerzentrum bei der Erstaufnahme seines Betriebs oder bei Umzug mit bis zu 10.000 Euro für eine Erstausstattung an Möbeln sowie Infrastruktur für Präsentation und Moderation wie Beamer, Leinwand oder Flipchart zu bezuschussen. Diese Änderung fand am Dienstag die einhellige Zustimmung im Plenum. „Wir freuen uns darüber, dass künftig alle Bürgerzentren von dieser Zusatzförderung profitieren können“, sagte etwa GRÜNE-Fraktionsvorsitzende Dr. Ute Leidig.

Die neue Möglichkeit war für die Stadträtinnen und Stadträte auf der anderen Seite aber nur so etwas wie ein erster Aufschlag. Eine „weitere Überarbeitung der Grundsätze ist unerlässlich, damit die Bürgerzentren funktionieren können“, betonte SPD-Stadtrat Dr. Raphael Fechler. Nach dem Festzurren der Erstausstattung „soll ein Konzept folgen“, unterstrich auch CDU-Stadträtin Karin Wiedemann.

„Wir müssen jetzt die Bürgervereine auf dem weiteren Weg mitnehmen“, sprach sich FDP-Stadtrat Thomas H. Hock für eine enge Kooperation mit den Akteuren vor Ort aus. Ganz im Sinne von Erster Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz, die daran erinnerte, dass nach diesem „ersten Schritt weiterhin das Erstellen einer Gesamtbetrachtung“ zusammen mit den Bürgervereinen bei der Stadt „in Arbeit ist“. -trö-

 
 

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