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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. Januar 2019

Oberer Säuterich: Direkt an B3 anbinden

DAS BAUGEBIET OBERER SÄUTERICH soll sich zwischen Fiduciastraße (linker Bildrand) und Steiermärker Straße (r.) erstrecken. Oberhalb der B 3 und mit eigener Zufahrt auf diese Achse (unten). Foto: Fränkle

DAS BAUGEBIET OBERER SÄUTERICH soll sich zwischen Fiduciastraße (linker Bildrand) und Steiermärker Straße (r.) erstrecken. Oberhalb der B 3 und mit eigener Zufahrt auf diese Achse (unten). Foto: Fränkle

 

Planungsausschuss entscheidet über Erschließung

Das künftige Baugebiet Oberer Säuterich soll über eine direkte Zufahrt auf die B 3 in Fahrtrichtung Karlsruhe, Südtangente und Autobahnanschluss Karlsruhe-Mitte angebunden werden. Dafür sprach sich vorige Woche der Planungsausschuss unter Vorsitz von Bürgermeister Daniel Fluhrer einstimmig aus.

Dieses Variante wird nun in den Rahmenplan Oberer Säuterich eingearbeitet. Sie kann einen Großteils des Neuverkehrs, aber auch Bestandsverkehre aus Aue aufnehmen. Eine Anbindung des Baugebietes in alle Fahrtrichtungen der B 3 mittels Vollanschluss, wie teilweise aus der Bürgerschaft gefordert, wird dagegen nicht umgesetzt, um Störungen im Verkehrsablauf der B 3 und mögliche Durchgangsverkehre durch Aue zu verhindern. Rad- und öffentlicher Personennahverkehr sollen mit einem direkten Radweg auf der Nordseite der B 3 sowie einer möglichen neuen Haltestelle der Buslinie 47 im Bereich Einmündung B 3/Fiduciastraße bei der Weiterbearbeitung des Planwerks berücksichtigt werden.

Im Blick haben sollen die Planer die attraktive Fuß- und Radwegeverbindung zur Haltestelle. Die künftige Erschließung des neuen Wohnquartiers zwischen Südtangente und Durlach-Aue hatte auch der Ortschaftsrat Durlach vorberaten. Die Stadtteilvertretung hatte dabei mit klarer Mehrheit auch auf die vom Planungsausschuss bevorzugte Variante gesetzt, bei der der Verkehr über eine Verlängerung der Steiermärker Straße auf die Bundesstraße geführt wird. Informiert und einbezogen war auch die Öffentlichkeit. Seit März vergangenen Jahres wurden über einen moderierten Beteiligungsprozess alle am Konzept Interessierten in die Erarbeitung des Rahmenplans einbezogen.

Der Entscheidung zugrunde lagen die Ergebnisse des Verkehrsgutachtens, zudem Rückmeldungen aus dem intensiven Beteiligungsprozess. Aus dem Gutachten geht hervor, dass zwar der Verkehr durch Ausbau der Fiduciastraße mit Umbau der Knotenpunkte Schlesier Straße und Südtangente auch leistungsfähig abgewickelt werden könnte. Für die nun bevorzugte Variante spricht jedoch, dass sie die Verkehrsmengen gleichmäßiger aufteilt. Gleichwohl wird überlegt, den Ausbau der Fiduciastraße unabhängig von der aktuellen Erschließungsfrage mittelfristig zur Verbesserung der Verkehrssituation ins Auge zu fassen. Weitere Informationen auf karlsruhe.de/bauen (über Städtebauliche Projekte/Wettbewerbe). -rie-

 
 

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