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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. Februar 2019

Gemeinderat: Mit Grüninseln bei EU bewerben

Auf zehn Flächen will die Stadt innerstädtisch Grüninseln sichern, entwickeln oder neu schaffen und sich mit diesem dreijährigen Projekt bei der EU-Initiative „Urban Innovative Actions“ bis Ende Januar um maximal fünf Millionen Euro Fördergeld bewerben. Den Zuschlag erhält nur eine deutsche Stadt. Baubürgermeister Daniel Fluhrer sprach sich dafür aus, auch im Kontext von Nachverdichtungen für den Wohnungsbau.

Ebenso wie die Gemeinderatsmehrheit mit 40 Ja-Stimmen. Dr. Rahsan Dogan (CDU) hob den Klimawandel hervor, wollte aber Wohnungsbauflächen aussparen, Dr. Raphael Fechler (SPD) thematisierte den „Interessenkonflikt zwischen Mikroklima und Nachverdichtung“, Dr. Ute Leidig (GRÜNE) sah Chancen wegen der Hitzeproblematik und forderte „Innovation und Kreativität“.

Lüppo Cramer (KULT) wollte das „Erarbeitete in künftige Planungen einbeziehen“.  Erfolg erhofften sich auch Jürgen Wenzel (FW) und Friedemann Kalmbach (FK), der sich „Städte als Arche Noah für Tiere und als grüne Welten“ wünschte. Ablehnung kam von Tom Høyem (FDP), der den Ausschreibungstext als  „grüne Ideologie, gefüllt mit Banalitäten und Klischees“ bewertete. Dr. Paul Schmidt (AfD) stimmte zu und hoffte zugleich, dass das „grüne trojanische Pferd zur Bewahrung des Grüns“ beiträgt. -cal-  

 
 

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