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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. Februar 2019

Kombilösung: Straßenbau in der Kriegsstraße

DER STRASSENBAU in der Kriegsstraße für das Errichten des künftigen Kraftfahrzeugtunnels unter der oberirdischen Bahntrasse nimmt im Sinne der Kombilösung Fahrt auf. Foto: Fränkle

DER STRASSENBAU in der Kriegsstraße für das Errichten des künftigen Kraftfahrzeugtunnels unter der oberirdischen Bahntrasse nimmt im Sinne der Kombilösung Fahrt auf. Foto: Fränkle

 

Während der Bahntunnel unter der Kaiserstraße und im Südabzweig nun nach und nach mit Gleisen versorgt wird, beginnt beim zweiten Teilprojekt der Kombilösung in der Kriegsstraße der Straßenbau: So am östlichen Ende des künftigen Autotunnels unter der oberirdischen Gleistrasse, wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung zum aktuellen Realisierungsgeschehen erläutert.

Im Baufeld O 1 in der Ludwig-Erhard-Allee, in dem im April 2017 der Spatenstich erfolgte, werden in den beiden kurzen Tunnelabschnitten sowie in den beiden Rampen die Fahrbahnentwässerung hergestellt, Leerrohre für Strom, Beleuchtung, Tunnelsteuerung oder auch die Telekommunikationsnetze verlegt und die Notgehwege gebaut. Straßenbau ist auch am anderen Ende des Umbaus der Kriegsstraße das beherrschende Thema: Während im Baufeld W 1 direkt östlich des Karlstors auf der nördlichen Seite noch an der Verlegung eines Kanals gearbeitet wird, entsteht auf der Südseite am äußersten Rand die provisorische Fahrbahn, die die Kraftfahrzeuge während der Tunnelbauzeit in der Straßenmitte aufnimmt.

Zudem wird die Entwässerung dort neu angelegt. Zwischen Ettlinger Tor und Lammstraße (W3) sind im westlichen Abschnitt die Injektionen zur Abdichtung der Baugrube gegen Grundwasser von unten alle eingebracht. In dieser Woche sollten die vorbereitenden Maßnahmen zur Überprüfung der Dichtigkeit getroffen werden.

Im östlichen Teil steht die Verankerung der Baugrubenwände in der oberen Lage auf dem Plan. Von derselben Arbeitsebene aus werden zeitgleich Injektionslanzen für die Weichgelsohle eingebracht. Im Baufeld W 4 unmittelbar westlich des Ettlinger Tors werden zurzeit die alten Leitungen zurückgebaut. Ab nächster Woche kommt die Kampfmittelerkundung hinzu, die in freien Ostflächen schon stattfindet.

Großbohrgeräte für die sichernden Bohrpfahlwände sind zwischen Ettlinger Tor und Meidinger Straße im Einsatz. Unter sowie vor und hinter dem Mendelssohnplatz geht es weiter besonders vielseitig rund – ob mit Injizieren von Weichgel, Ausheben von Erdreich, Verankern von Spundwänden oder Auftragen des Spritzbetons zum Glätten der Oberfläche der Spundwände. Im Bahntunnel sind indes neben wegweisend Gleisbauern weiter Handwerker für den Innenausbau aktiv: unter anderem auch für Aufzüge und Rolltreppen. -red-/-mab-

 
 

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