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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. Februar 2019

Kulturfrühstück: Das Reale und Digitale verzahnen

„Digitale und analoge Welten greifen ineinander. Wesentlich ist, wie der Umgang mit digitalen Medien gelernt wird, dass es Fortbildungen gibt, wobei gerade in der Kunst das große Glück der analogen Begegnung bleibt“, resümierte Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche die engagierte Diskussion der Teilnehmenden aus vielen Kulturinstitutionen beim Kulturfrühstück.

Es galt vorige Woche dem Thema „Kulturelle Bildung zwischen Tablet, Games und Schultafel“.  Hier will die Messe Learntec Wege in Schulen und Unternehmen zeigen. Die Volkshochschule kombiniert, bietet Kompetenzerwerb an, ebenso wie digitale Vorbereitung von realen Kursen. Die Stadtbibliothek leiht seit 2008 digitale Medien aus und schult die Nutzenden, wobei wichtig ist, auch Ältere mitzunehmen. Im Segment elektronische Medien waren es 2017 schon 200.000 bei insgesamt aber 1,7 Millionen Ausleihen.

Für die Schulen ist neben der geplanten Ausstattung, technische  Unterstützung wie Fortbildung für die Lehrenden und kritischer Umgang mit Lernenden essenziell. Dabei hinke die PH-Ausbildung digitalen Entwicklungen hinterher. Beim Stadtjugendausschuss zeigt sich, dass Kinder und Jugendliche schnell lernen, aber  bei der  Mediennutzung und im kritischen Umgang Hilfe brauchen.  Ziel ist, digitale und analoge Medien wie etwa bei der Jubezmediale zu verknüpfen. Reale Erfahrungen wie das Üben von Musikinstrumenten sind unverzichtbar, aber die digitalen Medien erweitern Möglichkeiten und ermöglichen Teilhabe. -cal-

 
 

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