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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. Februar 2019

Hagsfeld: Suche nach der Ideallinie

Scoping-Termin: Südumfahrung für Hagsfeld favorisiert

Eine ganze Reihe von Anregungen nahmen die Vertreter der Stadt und der Planungsgemeinschaft Mailänder Consult/Schüssler Plan vom Scoping-Termin zur „Umfahrung von Hagsfeld mit Anbindung an den Technologiepark Nord“ mit.

Viele Bürger und Vertreter verschiedener Organisationen nutzten am Montag die Gelegenheit im Regierungspräsidium, sich zu den seit eineinhalb Jahren laufenden Untersuchungen zu informieren. „Die alten Überlegungen waren rechtlich nicht mehr umsetzbar, deshalb muss die Ideallinie neu gesucht werden“, ging Sigrid Puschmann vom Tiefbauamt auf den vom Gemeinderat beschlossen „Neustart“ ein.

Neben der seit Jahren favorisierten Verbindungstrasse zwischen der Elfmorgenbruch- und der Haid-und-Neu-Straße wurden von der Planungsgemeinschaft auch fünf Nordvarianten geprüft, die aber, wie Projektleiter Thomas Knaisch deutlich machte, wegen der Eingriffe in die Umwelt nicht weiterverfolgt werden.

Zumal damit auch die geforderte bessere Anbindung des Technologieparks an die Autobahn nicht möglich sei. Dagegen laufen für die 1,3 Kilometer lange Südumgehung die Untersuchungen der möglichen Konfliktschwerpunkte im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung. Beim Scoping-Termin bekamen die Planer unter anderem mit auf den Weg, besonders die verkehrlichen Auswirkungen auf die Haid-und-Neu-Straße sowie möglichen Zusatz- und Schleichverkehr zu berücksichtigen.

„Die Trassierung lässt keine große Abweichungen zu“, wollte sich Dietmar Schaber vom Tiefbauamt zu den Auswirkungen bei der Anbindung an die Haid- und-Neu-Straße auf die Wagenburg, den Freien Kindergarten und die Pfadfinder allerdings nicht festlegen. Noch in diesem Jahr soll die Bürgerbeteiligung anlaufen und dem Gemeinderat eine Vorzugsvariante für das Planfeststellungsverfahren vorgeschlagen werden. -fis-

 
 

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