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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. Februar 2019

Indoor Meeting: Meeting mit Weltklasse-Leistungen

NAOTO TOBE AUF REKORD-JAGD: Mit neuer persönlicher und Weltjahresbestleistung von 2,35 Metern stellte der Japaner im Hochsprung eine neue Landes- und Meeting-Bestmarke auf. Foto KME/ Arndt

NAOTO TOBE AUF REKORD-JAGD: Mit neuer persönlicher und Weltjahresbestleistung von 2,35 Metern stellte der Japaner im Hochsprung eine neue Landes- und Meeting-Bestmarke auf. Foto KME/ Arndt

 

Internationale Besetzung begeisterte das Publikum in der ausverkauften Messehalle

Drei Weltjahresbestleistungen, drei Nationalrekorde sowie einen Meeting-Rekord durften die Besucher am Samstag beim Indoor Meeting Karlsruhe erleben. In der restlos ausverkauften Leichtathletik-Arena der Messe-Halle 3 meisterten sieben Athleten des DLV die Norm für die im März anstehenden Hallen-Europameisterschaften.

Zum Star des Abends avancierte der Japaner Naoto Tobe. Übersprungene 2,35 Meter im Hochsprung bedeuteten Bestleistung, Landesrekord und die Einstellung des Meetingrekords aus dem Jahre 1994. Auf Platz zwei landete Wu Yang aus China (2,31 Meter). Richtig schnell ging es beim Sprint der Frauen über die 60 Meter zu. Dort lief die Polin Ewa Swoboda bereits im Vorlauf mit 7,08 Sekunden Weltjahresbestleistung. Im Finale reichten ihre 7,10 Sekunden zum Sieg vor Europas Sprint-Königin Dafne Schippers aus den Niederlanden (7,19 Sekunden) und der Deutschen Rebekka Haase.

Beim Frauen-Stabhochsprung standen mit Alysha Newman aus Kanada, Anzhelika Sidorova (neutrale Athletin aus Russland) und Katerina Stefanidi aus Griechenland gleich drei Sportlerinnen mit übersprungenen 4,71 Metern auf dem Siegerpodest. Richtig eng ging es auch auf allen Mittel- und Langstrecken zu. Als eine rein kenianische Angelegenheit stellten sich die 1.500 Meter der Männer heraus. Im Schlusssprint siegte Vincent Kibet in 3:38,23 Minuten vor seinem Landsmann Bethwell Birgen. Ein absoluter Gänsehaut-Moment war der letzte Wettbewerb. Von La-Ola-Wellen begleitet, machten sich die Frauen bei den 3.000 Meter auf die 15 Stadionrunden. Bis kurz vor Ende hatte die Deutsche Alina Reh die Nase vorn, am Ende musste sie jedoch der Britin Melissa Courtney in Weltjahresbestleistung von 8:43,36 Minuten den Vortritt lassen.

Bilanz der Macher

Das Fazit von Martin Wacker, Geschäftsführer der ausrichtenden Karlsruhe Marketing und Event GmbH, fiel durchweg positiv aus: „Es war fantastisch zu sehen, wie die Leute bei den Wettkämpfen wieder mitgegangen sind. Das Indoor Meeting Karlsruhe hat einen wahnsinnigen Stellenwert und sich auch in diesem Jahr als nationaler Anziehungspunkt der Leichtathletik bewährt.“ Sportdirektor Alain Blondel konnte sich da nur anschließen: „Wir haben wieder ein absolutes Leichtathletik-Spektakel erlebt. Großartige Leistungen der Athleten und ein großartiges Publikum. Das Indoor Meeting Karlsruhe gehört zu den internationalsten Sportveranstaltungen in Baden-Württemberg, darauf sind wir stolz.“ -red-

 
 

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