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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. Februar 2019

Mobilität: regiomove – der richtige Mix

REGIOMOVE Ports wollen künftig umsteigefreundliche Mobilitäts- und Serviceangebote in der ganzen Region bieten. Hier ist das Prinzip eines Ports visualisiert. Grafik: Hochschule Karlsruhe

REGIOMOVE Ports wollen künftig umsteigefreundliche Mobilitäts- und Serviceangebote in der ganzen Region bieten. Hier ist das Prinzip eines Ports visualisiert. Grafik: Hochschule Karlsruhe

 

Mobilitätsprojekt soll Zukunft der Region gestalten / Stadt als Partner mit dabei

„In diesem Jahr werden wir die ersten sichtbaren Ergebnisse von regiomove der Öffentlichkeit präsentieren“, erklärt Projektleiter Dr. Frank Pagel vom Karlsruher Verkehrsverbund (KVV).

Das Projekt, an dem auch die Stadt Karlsruhe beteiligt ist, soll künftig jedem den passenden Mix aus den Mobilitätsangeboten in der Region liefern – ob Stadtbahn, Bus, CarSharing oder Leihfahrrad. Für den bequemen Umstieg vom einen zum anderen Verkehrsmittel sind besondere Mobilitätsstationen in der Region geplant, die sogenannten regiomove Ports. Wo die Pilotstandorte entstehen, soll sich bis zum Sommer entscheiden. Ein weiterer Pfeiler ist die regiomove App ab Anfang 2020. Dazu sollen weitere Mobilitätsdienstleister in den sogenannten regiomove Pakt integriert werden, den eigens dafür gebildeten regionalen Mobilitätsverbund. Wer sich ein eigenes Bild vom Projekt machen möchte, kann das auf www.regiomove.de tun.

Für die Gestaltung der regiomove Ports beginnt im März ein vom Karlsruher Stadtplanungsamt organisierter Designwettbewerb mit fünf Architektur- und Designbüros. Im Juli wird eine Fachjury deren Entwürfe beurteilen. Perspektivisch könnten an diesen Ports noch weitere Dienstleistungen angeboten werden – von Schließfächern bis hin zu Fahrrad-Reparatur-Services. Während der Projektlaufzeit bis Ende 2020 sollen in der Region Mittlerer Oberrhein vier bis acht solcher Ports entstehen. Für den Bau der Pilot-Ports stehen rund eine Millionen Euro Fördermittel der EU und des Landes zur Verfügung.

Bei einem erfolgreichen Verlauf der Pilotphase soll regiomove auf die ganze Region ausgedehnt werden. Weitere Partner sind KIT, Hochschule Karlsruhe, FZI, PTV Group, INIT, raumobil und stadtmobil sowie Regionalverband Mittlerer Oberrhein und Landkreis Rastatt. Von Seiten des Landes Baden-Württemberg und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wird das Projekt mit rund 4,9 Millionen Euro über drei Jahre gefördert. -red-

 
 

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