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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. März 2019

Wildparkstadion: Stadion bietet durchweg Platz für 15.000 Fans

Foto: Fränkle

Foto: Fränkle

 

Erstmals wieder auf lautstarke Unterstützung von der Nordtribüne dürfen sich die KSC-Profis ab dem Heimspiel gegen den SV Meppen am Ostersamstag, 20. April, freuen. Dann geht die neue provisorische Tribüne (unser Bild) mit ihren 4.930 Stehplätzen in Betrieb. „Beim Abriss der Wälle der alten Nordkurve wurden 32.500 Kubikmeter Boden bewegt.

Davon mussten lediglich 1.700 Kubikmeter entsorgt werden, der Rest konnte wieder für den neuen, nun 3,50 Meter hohen Wall eingebaut werden“, erklärt der Betriebsleiter des städtischen Eigenbetriebs Stadion, Werner Merkel. Froh, dass weder stärker belastetes Material noch Kampfmittel für Probleme in der jetzt abgeschlossenen ersten Bauphase sorgten. „Wir liegen voll im Zeitplan“, kann nach Projektleiter Martin Suric damit auch das Plätzerücken im Wildparkstadion wie geplant weitergehen. Zunächst ziehen die treuesten Anhänger von der Gegentribüne auf die neue Nord, die bis auf 12.30 Meter an die Torlinie heranreicht und anfangs der neuen Saison auch noch überdacht sein wird. Die Mietkosten für zwei Jahre liegen bei rund drei Millionen Euro.

Die Gästefans wiederum werden nur ein Stück weiter auf die Haupttribüne gerückt, mit einem Sicherheitsabstand zu der Restbelegung der Tribüne. Damit können die Bauarbeiten auf der Südseite voraussichtlich schon ab dem 8. April beginnen und werden wie auf der Gegenseite ablaufen. Auf der provisorischen und unüberdachten Südtribüne werden dann für elf Monate 3.880 Stehplätze und 320 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Die Arbeiten für den Abriss der Gegentribüne sollen im Herbst beginnen, sodass der Generalunternehmer dort die erste neue, massive Tribüne errichten kann. Sobald diese fertig ist, steht dann der Abriss der Haupttribüne im Herbst 2020 an, damit im Mai 2022 das Gesamtbauwerk fertig sein wird. „Während der gesamten Bauzeit stehen durchgehend mindestens 15.000 Zuschauerplätze bereit, was den Vorgaben der DFL für die Zweite Liga entspricht“, versichert Merkel. Was die sportlichen Voraussetzungen angeht, ist der KSC ebenso noch auf Kurs. -fis-

 
 

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