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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 12. April 2019

Digital Lab: Förderung kreativer Prozesse

IM LANDESWEIT ERSTEN DIGITAL LAB tauschten sich Bürgermeister Dr. Albert Käuflein (links) und IT-Amtsleiter Markus Losert vor einem Bildschirm aus. Foto: Fränkle

IM LANDESWEIT ERSTEN DIGITAL LAB tauschten sich Bürgermeister Dr. Albert Käuflein (links) und IT-Amtsleiter Markus Losert vor einem Bildschirm aus. Foto: Fränkle

 

Landesweit erste Einrichtung ihrer Art für interne wie externe Digitalisierung / Versuchseinheit soll moderner Verwaltung Schub geben / Brücken zum Umfeld schlagen

IT-Bürgermeister Dr. Albert Käuflein bezeichnet Karlsruhe als digitales Biotop – eine stimmige Mischung aus Forschung, Wirtschaft, Kunst und städtischer Verwaltung. Zur Eröffnung des Digital Labs im Rathaus am Marktplatz hob der Dezernent die Entstehung des Labors durch die IQ-Arbeitsweise hervor.

„Innovativ und quer, das heißt über Ämter und Dezernate hinweg, wollen wir eine moderne Verwaltung verwirklichen. Das Digital Lab ist ein Teil davon.“ Dort gebe es modernste Technik, und in dieser Experimentier-Einheit könnten über längere Zeiträume Versuchsaufbauten stehen bleiben. „Wir können hier auch Mal etwas über 14 Tage ausprobieren, ohne dass es die Mitarbeitenden wie bei den üblichen Besprechungsräumen sofort abbauen müssen.“ Er setze auf die Digitalisierung, weil es für den Bürger mehr Service bedeute, die Arbeit allgemein leichter werde, die Effizienz steige. „Karlsruhe ist die erste Stadt in Baden-Württemberg mit einem Digital Lab.“

Hausherr und Leiter des Amts für Informationstechnik und Digitalisierung, Markus Losert, wünscht sich durch das Labor eine stärkere Vernetzung mit dem Umfeld: „Hier können wir mit dem KIT oder etwa Start-ups zusammenarbeiten und so Brücken schlagen.“ Er habe sich in Wien das dortige Digital Lab mit seinen Mitarbeitern angeschaut. „Das hat, wie bei uns in Karlsruhe, seinen Standort mitten in der Stadt im Rathaus.“

Wichtig sei Losert zufolge, dass die Mitarbeitenden Vertrauen in die Digitalisierung hätten. „Es ist besser, selbst zu erleben, wie zum Beispiel ein 3-D-Drucker arbeitet, als nur davon zu hören.“ Sein Ziel sei es, mit dem Digital Lab Prozessarbeit wie etwa für die elektronische Akte oder Workflow-Systeme kreativ fortzuentwickeln. Für einen guten Flow sorgte das Saxofon-Quartett des Badischen Konservatoriums, das die Veranstaltung mit drei Stücken lautmalerisch in eine entspannte Atmosphäre versetzte. -cf-

 
 

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