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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Mai 2019

Radschnellwege: Land will Karlsruhe-Ettlingen und Rastatt-Karlsruhe planen

SEPARAT AUF BREITER SPUR: In der Region Karlsruhe möchte das Land einen Radschnellweg planen und bauen. Foto: Fränkle

SEPARAT AUF BREITER SPUR: In der Region Karlsruhe möchte das Land einen Radschnellweg planen und bauen. Foto: Fränkle

 

Die Region Karlsruhe ist beim Bau von Radschnellwegen des Landes mit dabei. Das teilte Verkehrsminister Winfried Hermann vorige Woche mit. In Baulast des Landes sollen nach den drei Pilotstrecken nun zwei weitere Radschnellwege geplant und gebaut werden, darunter die wichtigen Pendlerachsen zwischen Karlsruhe und Ettlingen sowie Rastatt.

„Radschnellwege sind ein logischer Baustein in unserem Radförderkonzept und geradezu ein Muss in der bundesweiten Fahrradhauptstadt Karlsruhe“, dankte Bürgermeister Daniel Fluhrer dem Ministerium für die Unterstützung. Sie dient der Ergänzung des Radnetzes mit qualitativ hochwertigen, direkt geführten und leistungsstarken Verbindungen zwischen Karlsruhe und der Region. „Mit den Radschnellwegen möchten wir den Pendlern ein attraktives Angebot zum Umstieg vom Auto auf das Fahrrad machen“, erklärte Hermann.

Damit werde ein aktiver Beitrag zur Entlastung des Verkehrs auf der Straße, zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten und zum Klimaschutz geleistet. Diese Fahrradtrassen sind insbesondere für Pendler interessant, die auf dem täglichen Weg von der und zur Arbeit umwelt- und klimafreundlich und schnell unterwegs sein wollen. Ziel des Landes ist es, bis 2025 zehn Radschnellwege zu bauen.

Die erste Radschnellverbindung rücke in der Region nun ein Stück näher, freute sich der Vorsitzende des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein, Landrat Dr. Christoph Schnaudigel. Die Abschnitte Ettlingen-Karlsruhe und Karlsruhe-Rastatt wiesen in der Machbarkeitsstudie „Radschnellverbindungen in der Region Mittlerer Oberrhein“ die größten Potenziale auf. „Damit sind wir mit zwei von vier Routen des Landes dabei, die planerisch angegangen werden sollen“, erklärte Verbandsdirektor Gerd Hager. Weitere Informationen gibt es online auf radschnellverbindungen-bw.de. -rie-

 
 

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