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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 7. Juni 2019

Klima: Buntes Finale beim Klima-Frühling

NACHHALTIG UND BUNT präsentierten sich regionale Akteure vor dem Karl-Friedrich-Denkmal auf dem Schlossplatz. Foto: Stadt KA

NACHHALTIG UND BUNT präsentierten sich regionale Akteure vor dem Karl-Friedrich-Denkmal auf dem Schlossplatz. Foto: Stadt KA

 

Nachhaltigkeitstag behandelt wichtige Zukunftsthemen / Agenda 2030 im Mittelpunkt

Mit dem Nachhaltigkeitstag am vergangenen Wochenende ging der diesjährige Karlsruher Klima-Frühling erfolgreich zu Ende.

Einen Monat lang hatten zahlreiche lokale Gruppen, Initiativen und Organisationen gemeinsam mit den städtischen Akteuren der Karlsruher Klimakampagne ein buntes Programm mit insgesamt 65 Veranstaltungen präsentiert, das die anstehenden Fragen rund um Klimaschutz, Klimawandel und Nachhaltigkeit auf vielfältige Weise erfahrbar machte. Diesen wichtigen Zukunftsthemen wurde beim Nachhaltigkeitstag auf dem Schlossplatz noch einmal eine große Bühne geboten.

Die mehr als 30 Angebote standen ganz im Zeichen der "Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung", mit der die Vereinten Nationen 17 globale Nachhaltigkeitsziele formuliert haben. Kreativ, informativ und spielerisch stellten sich bürgerschaftliche und städtische Akteure sowie Institutionen und private Initiativen aus Karlsruhe und Umgebung vor und zeigten ihr vielfältiges Engagement.

Die Themen und Angebote bildeten das breite Spektrum von Nachhaltigkeit ab und reichten von Klimaschutz und Klimawandel über nachhaltiges Leben im Alltag, Fairen Handel und Teilhabe, Kunst und Bildung für nachhaltige Entwicklung bis hin zur Gesundheitsförderung.

Dr. Andre Baumann, Staatssekretär beim Landesministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, besuchte die Veranstaltung im Rahmen der baden-württembergischen Nachhaltigkeitstage, auch genannt "N!-Tage". Beim gemeinsamen Rundgang mit Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und Bürgermeisterin Bettina Lisbach zeigte er sich beeindruckt von Vielfalt, Ideenreichtum und inhaltlichen Qualitäten des breiten Engagements in der Fächerstadt. Daran lasse sich laut Baumann das stetig wachsende Bewusstsein für Nachhaltigkeit und die große Beteiligungsbereitschaft der Bevölkerung ablesen. Die zeigte sich zum Beispiel genussvoll im Kinder-Kochmobil oder selbstkritisch beim Errechnen des eigenen CO2-Fussabdrucks sowie beim Abstimmen über die Bedeutung der 17 Nachhaltigkeitsziele. Zudem gab es interessante Einblicke in die praktische Arbeit der Aktiven. Diese machten deutlich, dass Nachhaltigkeit kein abstrakter Begriff ist, sondern mit ein paar Tipps auch im Alltag umsetzbar ist. -red-

 
 

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