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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. August 2019

25 Jahre KEA: Zielvorgabe Klimaschutz

FÜR EINE SAUBERE ZUKUNFT setzen sich KEA-Geschäftsführer Kienzlen (l.) und Umweltminister Untersteller ein. Foto: Fränkle

FÜR EINE SAUBERE ZUKUNFT setzen sich KEA-Geschäftsführer Kienzlen (l.) und Umweltminister Untersteller ein. Foto: Fränkle

 

Seit 25 Jahren berät die KEA zum Thema Energiewende

Die Klimaschutz- und Energieagentur Baden Württemberg (KEA) feiert in diesem Jahr Jubiläum. Bereits ein Vierteljahrhundert lang berät sie staatliche Akteure, Unternehmen, Kirchengemeinden und Vereine zu den Kernthemen der Energiewende.

Weit über tausend Projekte hat die KEA in dieser Zeit umgesetzt; zunächst mit fünf Mitarbeitenden, heute mit 39. „Ich bin davon überzeugt, dass Klimaschutz die zentrale Zukunftsfrage ist“, unterstrich KEA-Geschäftsführer Volker Kienzlen beim Pressegespräch im Karlsruher Schloss. Dafür „möglichst viele Mitstreiter zu gewinnen“, treibe ihn an. 2016 wurde die KEA vollständig vom Land übernommen.

„Wir brauchen eine KEA heute notwendiger denn je“, betonte dazu Franz Untersteller, baden-württembergischer Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. Die KEA sei „Schnittstelle zwischen Politik und Praxis, zwischen Strategie und Umsetzung“, so Untersteller weiter. Zu diesem Zweck gibt es mittlerweile sechs Kompetenzzentren, die sich den Bereichen Kommunaler Klimaschutz, Energiemanagement, Contracting, Wärmenetze, Kraft-Wärme-Kopplung und Zukunft Altbau widmen.

Neben der KEA selbst, die landesweit vor allem kleinen und mittleren Städten mit dem nötigen Know-how zur Seite steht, gibt es mehr als 30 regionale, kreisweit tätige Energieagenturen. Für die Fächerstadt ist die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) zuständig. Diese berät die Stadtverwaltung momentan bei der Entwicklung des neuen Klimaschutzkonzeptes für 2030. -gem-  

 
 

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