Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. August 2019

Baumbestand: Nötige Fällung toter Stadtbäume

MIT PLAN VOR ORT besprachen (von links) Jürgen Unger, BM Lisbach und Klaus Weindel Schäden und Maßnahmen. Foto: Fränkle

MIT PLAN VOR ORT besprachen (von links) Jürgen Unger, BM Lisbach und Klaus Weindel Schäden und Maßnahmen. Foto: Fränkle

 

Der gesamte Karlsruher Baumbestand ist von den Folgen vergangener Dürreperioden betroffen. Besonders Buchen und Kiefern leiden unter den Trockenschäden, die häufig Pilzkrankheiten nach sich ziehen. Da von abgestorbenen Ästen und Bäumen mitunter Lebensgefahr ausgeht, betonte Umweltdezernentin Bettina Lisbach bei einem Pressegespräch in der Erzbergerstraße, dass Absperrungen unbedingt „ernst zu nehmen“ seien. Um die Verkehrssicherheit wieder herzustellen arbeite das Gartenbauamt (GBA) derzeit „mit allen Mitteln an der Behebung der Schäden“, so die Dezernentin.

Zusammen mit Baumpflege-Bereichsleiter Jürgen Unger und dem stellvertretenden Gartenbauamtsleiter, Klaus Weindel, legte sie die Prioritäten bei der Abarbeitung dar. Bereits gesichert worden seien betroffene Areale bei FEST und Durlacher Altstadtfest sowie die städtischen Freibäder. Aktuell sind Arbeiten beim Wildparkstadion, im Zoologischen Stadtgarten sowie bei Kindergärten und Spielplätzen im Gange. Nachfolgend wollen sich die Fachleute um waldartige Flächen in Nord-, Ost- und Waldstadt kümmern, wie etwa in der Erzberger Straße, der Kentuckyallee, der Rintheimer Querallee und der Theodor-Heuss-Allee.

In den Sommerferien rücken dann Schulhöfe stärker in den Bearbeitungsfokus. In Zusammenarbeit mit dem Umweltamt wird dabei stets auf den Artenschutz geachtet, weshalb die Arbeit teilweise erst ab Anfang September möglich wird. Natürlich wird nicht nur gefällt, sondern auch nachgepflanzt. Da unklar ist, welche Arten Bestand haben werden, wird vielfältig geplant. „Wir müssen schauen was sich durchsetzt“, erklärte Unger dazu, und Weindel sprach in diesem Zusammenhang von sogenannten Klimabäumen oder Zukunftsbäumen. Parallel zur Schadensbehebung setzen GBA und Amt für Abfallwirtschaft alle verfügbaren Kräfte ein, um die Wasserversorgung des Baumbestands sicherzustellen. Die Freiwillige Feuerwehr unterstützt beim Versorgen von Jungbäumen. -gem-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe