Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. August 2019

dm-Dialogicum: Großer Bahnhof am dm-Platz

Foto: Fränkle

Foto: Fränkle

 

Bekenntnis zum Heimatstandort Karlsruhe / Nachhaltige Unternehmenszentrale auch Stadteingang

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup eröffneten vergangene Woche gemeinsam mit der Geschäftsführung von dm den Neubau der Unternehmenszentrale des sich so weiter zu Karlsruhe bekennenden Drogeriekonzerns.

„Wir wollen keine einsame herrschaftliche Zentrale sein, sondern dem Dialog zwischen den Ressorts, unseren Märkten und ebenso all unseren Partnern viel Raum geben“ ging der Vorsitzende der dm-Geschäftsführung, Erich Harsch auf die Namensgebung „dm-Dialogicum“ für den 120 Millionen Euro teuren Gebäudekomplex, ein, der auf 41.000 Quadratmetern Platz für 1.800 Mitarbeitende bietet.

Bisher waren die Karlsruher dm-Mitarbeiter auf acht Standorte im ganzen Stadtgebiet aufgeteilt. Entworfen hat den Bürobau der Stuttgarter Architekt Arno Lederer. Neben der offen gestalteten Architektur und einer modernen Arbeitsplatzausstattung wurden zahlreiche Aspekte des nachhaltigen Bauens berücksichtigt. Dazu gehören Photovoltaikanlagen ebenso wie die Versorgung mit Fernwärme durch die Stadtwerke Karlsruhe.

„Der flache, begrünte Bau fügt sich mit organischen Formen harmonisch in die Umgebung ein und bietet viel Raum für neue Ideen und eine neue Art der Zusammen-arbeit“, zeigte sich der Ministerpräsident nach einem Rundgang beeindruckt. Am Gebäude sei aber auch die Bodenhaftung des Unternehmens spürbar, das sich seit den Anfängen 1973 in der Herrenstraße in Karlsruhe zu einem der erfolgreichsten Unternehmen des Landes entwickelt habe, betonte Kretschmann vor den zahlreichen Ehrengästen: darunter Unternehmensgründer Prof. Götz W. Werner.

Der Konzern zeige, dass eine gute Balance zwischen unternehmerischer Verantwortung und wirtschaftlichem Erfolg möglich ist. Dahinter stehe auch die Vision einer Unternehmenskultur, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
OB Mentrup dankte den Unternehmensvertretern für das Bekenntnis zur Fächerstadt Karlsruhe: „Wir sind sehr stolz, seit Jahrzehnten ein Vorzeigeunternehmen wie dm in unserer Stadt zu haben und freuen uns, dass diese Erfolgsgeschichte von Karlsruhe aus weitergeschrieben wird.“

Die Realisierung des Projekts innerhalb von nur sechs Jahren von der Planung bis zur Realisierung sei nur durch das konstruktive Zusammenwirken von Stadt, Unternehmen und den Anwohnern in den umliegenden Wohngebieten möglich gewesen. Der Neubau sei nicht nur ein Bekenntnis zum Standort, das Gebäude habe eine eigene Qualität und stelle ein wichtiges Element der Neustrukturierung der Durlacher Allee als ansprechender Stadteingang dar. -fis-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe