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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. August 2019

Wasserwerkbrücke: „Schwierige Zeit ist zu Ende“

SECHS METER breit und 163 Meter lang ist die erneuerte Wasserwerkbrücke, die den Oberwald mit der Südstadt verbindet. OB Dr. Frank Mentrup, Dr. Martina Hillesheimer und Markus Baßler gaben sie frei. Foto: Fränkle

SECHS METER breit und 163 Meter lang ist die erneuerte Wasserwerkbrücke, die den Oberwald mit der Südstadt verbindet. OB Dr. Frank Mentrup, Dr. Martina Hillesheimer und Markus Baßler gaben sie frei. Foto: Fränkle

 

Wasserwerkbrücke seit 24. Juli wieder frei / Zeitplan übertroffen, Kosten im Rahmen

„Ein echtes Schmuckstück“, wie Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup die erneuerte Wasserwerkbrücke nannte, ist seit 24. Juli wieder zu Fuß oder auf zwei Rädern passierbar. Gemeinsam mit Dr. Martina Hillesheimer, Vorsitzende der Bürger-Gesellschaft der Südstadt, und Markus Baßler von der DB Netz AG, durchschnitt das Stadtoberhaupt in glühender Hitze und unter Anwesenheit zahlreicher Bürgerinnen und Bürger ein symbolisches Band.

„Wir sind einfach total froh, dass wir jetzt wieder über die Wasserwerkbrücke in den Oberwald kommen“, betonte Hillesheimer. Die Sperrung habe nicht nur Menschen aus der Südstadt oder Rüppurr in ihrer Lebensqualität eingeschränkt, sondern alle, die die Brücke gewöhnlich als Eingang in den Oberwald und zur Überquerung der Gleise nutzten. Dennoch solle der Dank für die neue Brücke nicht untergehen, die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten sei vorbildlich gelaufen, die Verkürzung der Bauzeit „grandios“. Denn die Erneuerung des in die Jahre gekommenen Bauwerks hatte das Unternehmen Reif innerhalb eines knappen Jahres und innerhalb des Kostenrahmens umgesetzt, geplant waren 15 Monate.

„Diese schwierige Zwischenzeit mit Sperrung und Provisorien hat uns gezeigt, wie wichtig die Wasserwerkbrücke für Karlsruhe ist“, bilanzierte Mentrup. Monatelang hatten Kommunalpolitiker, Anwohnende und Brückennutzer darüber diskutiert, wie die Bauzeit überbrückt werden könnte. Neben einer Verbreiterung der Radwege in der Fautenbruchstraße als Fahrrad-Umleitung zum Schwarzwaldkreuz boten die Verkehrsbetriebe das kostenlose Oberwaldticket für Südstädter an, das zur Fahrt zwischen den Haltepunkten Tivoli und Dammerstock berechtigte. Rund 8.500 Fahrten wurden damit bestritten. „Es ist aber auch gut, dass diese Phase jetzt abgeschlossen ist“, so der OB. Das nun wieder freigegebene und erneuerte Bindeglied verfügt über eine kleine Aussichtsplattform, auf der auch ein Kunstwerk des Bildhauers Klaus Gündchen prangt.  -bea-

 
 

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