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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. August 2019

Radroute Hagsfeld-Innenstadt: „Das fühlt sich gut an“

GUT RADELN IN DER KARL-WILHELM-STRASSE: Radinfrastruktur, die viele Karlsruher und Pendler aufs Rad bringt, stützt die städtische Mobilität und ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Foto: Fränkle

GUT RADELN IN DER KARL-WILHELM-STRASSE: Radinfrastruktur, die viele Karlsruher und Pendler aufs Rad bringt, stützt die städtische Mobilität und ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Foto: Fränkle

 

Frisch markierte Radfahrstreifen für Abschnitt der Radroute Hagsfeld-Innenstadt

„Das fühlt sich jetzt gut an.“ Was Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup freut, sehen Radler ähnlich: Entspannt treten sie in der Oststadt auf dem frisch auf der Fahrbahn markierten Radfahrstreifen in die Pedale.

Vorbei sei nun der unübersichtliche Slalom zwischen parkenden oder ein- und ausfahrenden Autos sowie Schienen, betonte Mentrup beim Vor-Ort-Termin. Der Radfahrstreifen in der Karl-Wilhelm- und Haid-und-Neu-Straße zwischen Durlacher Tor und Tullastraße ist – wie auch der stadteinwärts ebenfalls fertiggestellte Abschnitt zwischen Hölderlinstraße und Durlacher Tor – Teil der Route Hagsfeld-Innenstadt. Das sichere Angebot sei ein guter Einstieg für die ins Auge gefasste Radschnellverbindung bis Büchig und weiter nach Bruchsal, so Mentrup.

Es stehe zudem für eine aktive Förderung des Klimaschutzes. Die Verbindung vom Mendelssohnplatz über die Kapellenstraße und weiter über die Haid-und-Neu-Straße nach Rintheim und Hagsfeld ist als Hauptstrecke seit 2016 auch Bestandteil des Radnetzes Baden-Württemberg. Am Durlacher Tor schließt der neue Abschnitt an die dort schon vorhandene gute Infrastruktur an. Weitere Ausbauschritte bis zum durchgängigen Radangebot zwischen Durlacher Tor und Tullastraße müssen noch folgen. Hier geht es unter anderem um den Umbau des Karl-Wilhelm-Platzes. Die neuen Radabschnitte gehen einher mit dem Verlust von 67 Stellplätzen auf der Fahrbahn beziehungsweise vor Baumscheiben. „Hier müssen wir noch etwas tun, um Alternativen aufzuzeigen“, war OB Mentrup klar.

So sollen in der Rintheimer Straße und im weiteren Verlauf der Haid-und-Neu-Straße weitere Parkplätze entstehen. Noch Kapazitäten hat auch das Parkhaus am Fasanengarten. Parkraumerhebungen haben gezeigt, dass den Anwohnern tagsüber und vor allem auch nachts ausreichend Parkplätze in der näheren Umgebung zur Verfügung stehen. Es gibt Befürchtungen im Stadtteil, dass sich die Parksituation durch Behörden- und Büroneubauten verschärfen könnte. Die Stadt überprüft das Bewohnerparken stadtweit nach kompletter Umsetzung des Konzepts Faires Parken. „Die Oststadt sollten wir dann gleich zu Beginn untersuchen“, machte OB Mentrup gegenüber einem Bürger deutlich. -rie-

 
 

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