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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. September 2019

Migrationsbeirat: Einsatz für Integration

Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl des Migrationsbeirats gesucht

Für den neuen Migrationsbeirat sucht die Stadt sachkundige Einwohnerinnen und Einwohner, die sich zur Wahl für das Ehrenamt aufstellen lassen möchten. Die Bewerbungsfrist zur Kandidatur endet am 6. November. Der Migrationsbeirat ist beratender Ausschuss des Gemeinderats und nimmt sich aller Integrationsthemen an.

Eine komplexe Materie. Mögliche Kandidatinnen und Kandidaten sollten sich deshalb für eines von fünf Themenfeldern entscheiden und sich darin auskennen: Sprache und Bildung, Rechtliche und wirtschaftliche Integration, Kultur und interreligiöser Dialog, Interkulturelle Öffnung und Wohnen sowie Gesundheit, Senioren und Sport. Sachkundiger Einwohner kann werden, wer mindestens 18 Jahre alt ist und gut Deutsch spricht. Weiterhin müssen Bewerberinnen und Bewerber seit mehr als drei Monaten mit Hauptwohnsitz in Karlsruhe gemeldet sowie im Besitz einer ausländischen Staatsangehörigkeit mit rechtmäßigem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland oder deutsche Staatsangehörige sein.

Die Expertinnen und Experten werden in einer Delegiertenversammlung gewählt. Hierfür sind alle Karlsruher Migrantenvereine, Bürgervereine und in der Integration tätigen Einrichtungen aufgerufen, zwei ihrer Vertreter zu entsenden. Diese müssen ebenfalls ihren Hauptwohnsitz in Karlsruhe haben.

Die Wahl zum Migrationsbeirat findet am 5. Dezember um 18.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses am Marktplatz statt. Interessierte können auf der Internetseite des Büros für Integration Informationen und Unterlagen herunterladen. Ebenso den Meldebogen „Wahlvorschlag/Bewerbung“, der ausgedruckt und anschließend gemeinsam mit dem Lebenslauf an die Stadt Karlsruhe geschickt werden kann, genauer dann: Büro für Integration, Südendstraße 42, 76135 Karlsruhe (E-Mail: buero.fuer.integration@sjb.karlsruhe.de). Das Büro für Integration bietet unter den Telefonnummern 0721/133-5762, oder -5761 auch persönliche Beratungen an. -red-

 
 

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