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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Oktober 2019

Amt für Stadtentwicklung: Erfolge als Statistik

STATISTISCHES Jahrbuch 2018. Foto: MMG/Stadtplanungsamt

STATISTISCHES Jahrbuch 2018. Foto: MMG/Stadtplanungsamt

 

Jahrbuch 2018 erhältlich / Neuere Zahlen online

Ob Zahlen zu Bevölkerungsstruktur und -entwicklung, Wohnungsbau, Wirtschaftskraft, Kultur- und Bildungseinrichtungen oder Wetteraspekten: Das nun vorliegende Statistische Jahrbuch 2018 liefert all dies und mehr.

Anschaulich dargestellt mit viel (Hintergrund-)Info zu nahezu allen städtischen Lebensbereichen, Tabellen, Abbildungen und Karten. Die Statistiken basieren wie üblich auf dem Stand des Vorjahres, hier also 2017. Zurzeit noch in redaktioneller Bearbeitung befindet sich das 2018 auswertende Jahrbuch 2019, alle Zahlen, auch zum vergangenen Jahr, sind bereits auf statistik.karlsruhe.de im ständig aktualisierten Statistikatlas zu finden.

Zurück zur Struktur der nun gedruckt vorliegenden Publikation (erhältlich für zehn Euro beim Amt für Stadtentwicklung, Zähringerstraße 61, 76133 Karlsruhe, Telefon 0721/133-1320, E-Mail: statistik@karlsruhe.de, Download auf der Website): Zeitreihen zeigen Tendenzen auf, räumliche Vergleiche erleichtern die Einordnung. Auf lokaler Ebene über die 27 Stadtteile und 70 Viertel oder auf regionaler im Vergleich mit anderen baden-württembergischen Großstädten oder benachbarten Kreisen. Seit Jahren wächst die Fächerstadt. Vor allem durch das Zuwandern junger Erwachsener für Studium oder Beruf, auch aus dem Ausland. Insgesamt 305.220 Einwohner hatten Ende 2017 ihren Erstwohnsitz in Karlsruhe; 4.299 weitere waren mit Nebenwohnung gemeldet, nur rund ein Viertel der Zahl von 2015. Zweitwohnungssteuer und ausgeweitete Erstwohnsitzkampagne zeigen Wirkung. Besonderen Zuwachs erfuhren Rintheim und Knielingen, insgesamt wurden 2017 in Karlsruhe 656 Wohnungen fertig (plus zwölf Prozent). Das Gros von 85,2 Prozent entstand durch Neubau.

Karlsruhe wird auch weiter bunter. Stand 2017 hat fast jeder dritte Bewohner (29,5 Prozent) einen Migrationshintergrund, 19 Prozent oder 57.891 Personen sind Ausländer. Deren größte Gruppe bildeten seit Langem nicht mehr Türken, sondern noch davor Rumänen. Italiener, Kroaten, Polen und (vor allem durch viele Studenten) Chinesen folgen. Magnetwirkung entfaltet Karlsruhe weiter als Beschäftigungszentrum – mit Doppelrekord, über den bislang höchsten Stand sozialversicherungspflichtig Beschäftigter (176.296) und den niedrigsten Arbeitssuchender (7209).

Auch die Kulturstadt weiß weiter zu gefallen, die Einrichtungen verzeichneten die höchsten Besucherzahlen seit sieben Jahren. Fast die Hälfte (46,4 Prozent) entfiel auf ZKM und Naturkundemuseum. Trotz schönen Wetters: 168 Stunden länger als im Vorjahr schien 2017 die Sonne. Noch deutlicher der Zuwachs gegenüber langjährigem Mittel, auch als Zeichen des Klimawandels lesbar. -red-/-mab-

 
 

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