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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Oktober 2019

Erlebbare Hightech-Welt: Bunte Nacht der Digitalisierung

BUNTE NACHT der Digitalisierung. Bild: Stadt Karlsruhe

BUNTE NACHT der Digitalisierung. Bild: Stadt Karlsruhe

DIE VORSITZENDEN der Initiative karlsruhe.digital stellen Konzept, Ziele und Inhalte der ersten Bunten Nacht der Digitalisierung in Karlsruhe vor. Foto: Initiative karlsruhe.digital

DIE VORSITZENDEN der Initiative karlsruhe.digital stellen Konzept, Ziele und Inhalte der ersten Bunten Nacht der Digitalisierung in Karlsruhe vor. Foto: Initiative karlsruhe.digital

 

Hinter den IT-Kulissen

Die Karlsruher IT-Branche zählt zu den bedeutendsten Knotenpunkten in Europa. Bei der „Bunten Nacht der Digitalisierung“ am Freitag, 11. Oktober, gewähren knapp 100 Unternehmen und Institutionen nun erstmals gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen einer faszinierenden Welt, in der die Technik von morgen entwickelt wird.

Das Angebot reicht von Workshops und Vorträgen über Gewinnspiele und Führungen bis  zu Erlebnissen in virtueller und erweiterter (augmented) Realität und gibt einen Eindruck von der Vielfalt des hiesigen Digitalstandortes in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Kultur. Dabei können Interessierte die Fächerstadt als „Motor der Digitalisierung“ kennenlernen, betonte Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz bei einem Pressetermin. Im Rahmen ihres Korridorthemas „Wirtschafts- und Wissenschaftsstadt Karlsruhe“ ist Luczak-Schwarz für die Initiative „karlsruhe.digital“ verantwortlich, welche die Bunte Nacht anregte. Deren Vorsitzender Martin Hubschneider, ebenfalls im Vorstand des maßgeblich involvierten Hightech-Unternehmer-Netzwerks CyberForum, stellte „Highlights und Hotspots“ des 200 Punkte umfassenden Programms vor, das „Innovation erlebbar“ mache. Zu den Hotspots gehört das Rathaus, in dem um 14 Uhr die offizielle Eröffnung mit Podiumsdiskussion und Talkrunde stattfindet. Zudem werden dort das digitale Bürgerbüro und das Digital Lab vorgestellt, und es wird zum Rundgang mit der Augmented-History App „Stadtgeist“ geladen. Das Karlsruher Institut für Technologie gewährt laut Michael Decker, Professor für Technikfolgenabschätzung, Einblick in Robotik, IT-Sicherheit, Materialdesign und die „Engineers Without Borders“. Zudem seien das riesige Daten-Zentrum wie auch Fertigungsprozesse in virtueller Realität erlebbar. Beim CyberForum steht die Welt der Existenzgründungen im Vordergrund, während sich beim Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) digitale Medienkunst neben 20 weiteren Ausstellern präsentiert. Hier ist auch ab 22 Uhr die zentrale Abschlussparty mit live-coding, digitalen Kunstwerken und scratchenden Robotern. Für Besucherinnen und Besucher ist die Nutzung des ÖPNV, inklusive nextbike,  von Freitag, 11. Oktober, 13 Uhr bis Samstag, 12. Oktober, 6 Uhr kostenfrei. Ein blaues Armband gilt als „Kombiticket“. Dies gibt es am Veranstaltungstag im Rathaus und bei den Partnern vor Ort. -gem-

 
 

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