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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Oktober 2019

Gemeinderat: Smarter Eintritt

LANGE SCHLANGEN wie im Rheinstrandbad könnten durch mobile Eintrittstickets auf dem Smartphone vermieden werden. Foto: Fränkle

LANGE SCHLANGEN wie im Rheinstrandbad könnten durch mobile Eintrittstickets auf dem Smartphone vermieden werden. Foto: Fränkle

 

Stadt entwickelt Ticket-App / Bäder und Zoo im Blick

Mit einer Eintritts-App ins Freibad oder in den Zoo – das könnte in Karlsruhe bald Wirklichkeit werden. Innerhalb des städtischen Projekts „digital@KA“ will die Verwaltung eine solche Funktion bereitstellen und bei entsprechender Akzeptanz ausbauen. Etwa für Bäder oder Theatereintritte.

Das Vorhaben passte bei der jüngsten Gemeinderatssitzung jedenfalls bestens zu einem Antrag der GRÜNE-Fraktion, der sich mit langen Wartezeiten und Schlangen vor Freibädern beschäftigte und mobile Eintrittstickets anregte. „Wir begrüßen die Antwort der Verwaltung“, betonte deshalb Niko Riebel für die Antragsteller und betrachtete den Antrag als erledigt. Er wies jedoch darauf hin, dass das KA-WLAN hierfür leistungsfähiger gemacht werden sollte. Positiv nahmen auch Dirk Müller (CDU), Irene Moser (SPD), Lukas Bimmerle (DIE LINKE.) und Jürgen Wenzel (FW/FÜR) die Entwicklung auf. Als nicht lohnenswert und zu teuer bezeichnete dagegen Dr. Paul Schmidt (AfD) den digitalen Zusatz. „Normale Tickets werden dadurch ja nicht abgeschafft“, entgegnete Lukas Bimmerle. Weil die App etwas komplexer in ihrer Funktionalität sei, wie OB Mentrup erläuterte, liege der Zeithorizont bei 2021. Mentrup: „Man muss dazu ja auch die Technik an den Eingangsbereichen umsetzen.“ Für eine umfassende App, in die das Projekt integriert werden soll, erhält Karlsruhe Fördergelder. „Das sind 800.000 Euro vom Land“, unterstrich Bürgermeister Dr. Albert Käuflein -bea-

 
 

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