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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Oktober 2019

Mehrgenerationenhaus: Miteinander der Generationen leben

ALTE UND JUNGE kommen im gemeinsamen Haus in der Oststadt zusammen, das Hoepfner ermöglichte und Förderung durch das Bundesfamilienministerium („Kinderbetreuungsfinanzierung“) erfuhr. Foto: Fränkle

ALTE UND JUNGE kommen im gemeinsamen Haus in der Oststadt zusammen, das Hoepfner ermöglichte und Förderung durch das Bundesfamilienministerium („Kinderbetreuungsfinanzierung“) erfuhr. Foto: Fränkle

 

Neue Einrichtung umfasst Pflege-Wohn-Heim, Kita, Arztpraxis und Bäckerei-Café

Großeltern und Enkel wohnen kaum noch unter einem Dach, die Individualisierung tut ihr Übriges. Einen anderen Weg zeigt das vorigen Freitag in der Oststadt auf Areal der Brauerei Hopefner offiziell eröffnete Mehrgenerationenhaus. „Pflege und Wohnen Alte Mälzerei“ mit 100 Plätzen zur Pflege und 15 zum betreuten Wohnen der Heimstiftung Karlsruhe trifft auf bis zu 92 „Burgpiraten“ einer Pro-Liberis-Kita, Bäckerei-Café und Arztpraxis.

Wie das Zusammenleben aussehen kann, demonstriert an der Fassade zur Haid-und-Neu-Straße aus Richtung Zentrum ein Banner als erste Fotoproduktion samt hinzugefügter Handabdrücke großer wie kleiner Bewohner. Auf dem Bild hat eine Seniorin ein „Zuhause“-Kinder-buch für einen neugierig neben ihr stehenden Jungen aufgeklappt. Aus einer Begegnung von Bewohnern als interGeneratoren-Projekt, erklärte Yella Hoepfner: „Wir geben gern Anreize und wünschen uns sehr, dass dies hier gelebt wird.“
Im Sinne von (Heim-)Stiftungs-vorstand und Sozialbürgermeister Martin Lenz, der die „fantastische Idee“ lobte und den Kindern, die ihr Garten-Piratenschiff bei starkem Regen nicht  bestiegen, Investor Dr. Friedrich Georg Hoepfner naheliegend als echten Burgherren vorstellte. „Das Seniorenzentrum am Klosterweg war nicht sanierbar. Zum Glück war man entschlussfreudig am Ende“, begrüßte er als Ersatz die Realisierung eines modernen Pflegeheims, das Vertrautheit und Selbstbestimmung in den Mittelpunkt stellt. Die Digitalisierung ermöglichten Elfriede und Max Elzemann, die zweckgebunden die Stadt als Erbin eingesetzt hatten (karlsruhe.de/bleibendes-schaffen), wie eine Würdigungstafel in der farblich orientierenden Einrichtung zeigt. Rund 25 Millionen Euro brachte Hoepfner für den gesamten Bau samt Tiefgarage ein – Auftakt für ein Smart Quarter. -mab-

 
 

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