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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Oktober 2019

Smart City: Besuch aus Indien im Rathaus

ZU BESUCH in Karlsruhe: Kunal Kumar vom indischen Ministerium für Wohnungswesen und städtische Angelegenheiten. Foto: jowaka

ZU BESUCH in Karlsruhe: Kunal Kumar vom indischen Ministerium für Wohnungswesen und städtische Angelegenheiten. Foto: jowaka

 

Austausch über Smart-City-Projekte / Stärkere Vernetzung der Partnerschaften

Es ging Ende September um den Austausch in Sachen dynamische Stadtentwicklung und Umsetzung strategischer Ideen – und um die Intention, enger mit Karlsruhe zusammenzuarbeiten.

Zu Besuch im Rathaus war Joint Secretary & Mission Director Kunal Kumar vom indischen Ministerium für Wohnungswesen und städtische Angelegenheiten. "Ein erster Kontakt entstand bei einer Karlsruher Delegationsreise in Sachen Smart City nach Pune", so OB Dr. Frank Mentrup. Kumar, der frühere Pune Municipal Commissioner, ist aktuell für die indische Zentralregierung zuständig für das "Smart City-Projekt" von Premierminister Narendra Modi. "Wir konnten die Gespräche aus Indien nun fortsetzen", so der OB. Dabei standen auch Gespräche mit Wirtschaftsförderung und Stadtplanungsamt an. Ob Implementierung von Fahrradsystemen, Bikesharing oder wohnortnahe Mobilität zum ÖPNV: "Wir könnten das auch anbinden an das 'City-to-City Pairing' zwischen Nagpur und Karlsruhe", so Dr. Mentrup. "Denn auch in dieser geförderten Partnerschaft geht es darum, städtische Zukunftsthemen weiter voranzubringen." Immerhin belegt die Stadt Pune im Smart City-Programm den zweiten Platz im Staat Maharashtra, mit dem Baden-Württemberg partnerschaftlich verknüpft ist. "Wir sind stark daran interessiert, die Netzwerke enger zu knüpfen", so Kumar, "gerade auch mit Karlsruhe, das erstklassige Lehr- und Forschungseinrichtungen und auch eine gute Start-up-Szene in Sachen Smart City hat." Es wäre, global verknüpft und interagierend, eine Vertiefung in Sachen Unternehmertum – bei gleichzeitiger Ausweitung der Zusammenarbeit. Mumbai und Pune könnten über das "India Board Karlsruhe" und die Wirtschaftsförderung entsprechend mit der TechnologieRegion Karlsruhe vernetzt werden. -jowaka-

 
 

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