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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. Oktober 2019

Bunte Nacht der Digitalisierung: Viel mehr als Bits und Bytes

GESCHICHTE VIRTUELL ERLEBEN konnten Interessierte beim Rundgang mit der kostenlosen Stadtgeist-App. Foto: Fränkle

GESCHICHTE VIRTUELL ERLEBEN konnten Interessierte beim Rundgang mit der kostenlosen Stadtgeist-App. Foto: Fränkle

VERNETZUNG ANALOG ERFAHRBAR: Über die Arbeit des Wissenschaftsbüros informierte Clas Meyer (links) EB Luczak-Schwarz und BM Käuflein bei ihrem Rundgang durch die „Gute Stube“. Foto Fränkle

VERNETZUNG ANALOG ERFAHRBAR: Über die Arbeit des Wissenschaftsbüros informierte Clas Meyer (links) EB Luczak-Schwarz und BM Käuflein bei ihrem Rundgang durch die „Gute Stube“. Foto Fränkle

 

Blick hinter die Kulissen / Verwaltung präsentiert IT-Entwicklungen und Projekte

Karlsruhe gehört nicht nur zu den bedeutendsten IT-Standorten in Europa, sondern laut dem Smart City Index des Verbands Bitkom, nun auch zu den smartesten Städten Deutschlands. Um der Öffentlichkeit zu zeigen, was das bedeuten kann, präsentierten sich jüngst über 100 lokale Partner bei der Bunten Nacht der Digitalisierung.

Stadtweit lockte der versprochene Blick hinter die Kulissen von Wirtschaft, Wissenschaft oder dem Netzwerk CyberForum tausende von Besuchern zu den rund 200 Programmpunkten. Auch im Rathaus war der Andrang groß. Dort eröffnete Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup den Veranstaltungsreigen und hob den internationalen Stellenwert der Fächerstadt Im Bereich Informationstechnologien hervor. "Laut einer Studie, bei der Forscher 2300 europäische Kommunen auf ihre Leistungsfähigkeit in Bezug auf die Digitalisierung untersucht hatten, liegt Karlsruhe hinter Paris, London und München auf Platz vier", legte Mentrup dar. Er begrüßte zudem die Idee, dass die Facetten der Digitalisierung nun in einer Art Stadtfestival erlebbar gemacht würden. Den Anstoß hierfür gab die Initiative karlsruhe.digital, die im Bürgersaal zur Podiumsdiskussion geladen hatte. "Im Auftrag des Gemeinderats wollen wir die Vorteile unserer Stadt besser zum Vorschein bringen. Dazu gehört, dass wir das Wir-Gefühl der Karlsruher Akteure stärken und den Dialog mit der Bürgerschaft suchen", brachte dabei Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz zum Ausdruck. Mit dem "Gleichschritt von Forschung, Lehre, Kultur und Unternehmen", lobte Martin Hubschneider vom CyberForum zudem die besondere Ausgangslage in der Fächerstadt und KIT-Professor Hannes Hartenstein ergänzte, dass Karlsruhe bei Rankings "auch bei den Arbeitgebern" auf den vorderen Plätzen lande.

Präsentiert wurde im Rathaus vieles. Dazu gehörte unter anderem die Kampagne "Ort der Möglichkeiten" mit der sogenannten "Mach Bar" und einem mobilen Café. Die Stadtbibliothek stellte elektronische Dienste wie On-Leihe, E-Books, Video-Streaming oder Statista vor, letzterer kann zur Aufbereitung und Zusammenfassung von Informationen genutzt werden. Auch das Mobilitätsportal der Technologieregion präsentierte sich. Im Foyer vor dem Bürgersaal konnten Interessierte sehen, welche Daten das Portal zu Haltepunkten des Karlsruher Verkehrsverbunds, der Parkhäuser und der Radnetze bereithält. Einen Stock tiefer war das Digital Lab prall gefüllt. Am Eingang zeigte die Kunsthalle ihre neue Homepage, weiter hinten das KIT humanoide Roboter und das gastgebende IT-Amt projizierte rotierende dreidimensionale Symbole wie das städtische Logo zwischen die Besucherinnen und Besucher. Bei einem Rundgang überzeugte sich neben EB Luczak-Schwarz auch Bürgermeister Dr. Albert Käuflein von den Aktionen. "Die Bunte Nacht der Digitalisierung hat uns die Gelegenheit gegeben zu zeigen, wie digital wir im Rathaus schon sind", so Käuflein, der sich zudem darüber freute,  dass "unser Digitales Bürgerbüro und unser DigitalLab auf besonders großes Interesse" stießen. -cf- / -gem-

 
 

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