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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. Oktober 2019

KVV: Im Alltag der Menschen verankert

FESTAKT: Winfried Hermann (M.) überbrachte Alexander Pischon (r.) und Frank Mentrup die Glückwünsche des Landes. Foto: KVV/ Gärtner

FESTAKT: Winfried Hermann (M.) überbrachte Alexander Pischon (r.) und Frank Mentrup die Glückwünsche des Landes. Foto: KVV/ Gärtner

 

Der Karlsruher Verkehrsverbund feiert mit einem Festakt im Schloss 25-jähriges Bestehen

Mit einem Festakt im Karlsruher Schloss feierte der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) in der vergangenen Woche sein 25-jähriges Bestehen. Vor rund 90 geladenen Gästen erinnerten der Aufsichtsratsvorsitzende, OB Dr. Dr. Frank Mentrup, Verkehrsminister Winfried Hermann und KVV-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon an die Anfänge des Verkehrsverbunds und gaben Ausblick auf die Herausforderungen für den öffentlichen Nahverkehr am Mittleren Oberrhein.

„Der KVV ist zu einem geschätzten und unverzichtbaren Akteur in unserer prosperierenden Region geworden und als Marke fest im Alltag der Menschen verankert“, betonte Mentrup. Den Gründern des Verkehrsverbundes und allen beteiligten Akteuren sei es gelungen, in 25 Jahren eine „wahre Erfolgsgeschichte zu schreiben“ und ein attraktives Mobilitätsangebot zu schaffen, das gerade vor dem Hintergrund der Klimadebatte weiter an Bedeutung gewinne. Mentrup „Jeder Fahrgast in der Stadtbahn bewegt sich klimaneutral und kann trotzdem in kurzer Zeit lange Strecken zurücklegen - darauf kommt es in Zeiten des Klimawandels an.“

KVV-Geschäftsführer Pischon hob die zukunftsweisende Idee hinter der Gründung des KVV hervor. „Unser Verkehrsverbund war von Beginn an darauf ausgerichtet, die Vision eines einheitlichen Tarifs und aufeinander abgestimmten Nahverkehrsangebots in die Tat umzusetzen und dabei stets die Wünsche und Bedürfnisse des Fahrgastes im Blick zu haben“, dankte Pischon den Gesellschaftern, dem Land und den regionalen Aufgabenträgern „für die gute und zielorientierte Zusammenarbeit und finanzielle Unterstützung in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten“. In seine Dankesworte schloss er auch die einzelnen Verkehrsunternehmen ein, die unter dem Dach des KVV mit ihren Bussen und Bahnen tagtäglich eine halbe Million Fahrgäste befördern.

Verkehrsminister Hermann sagte: „25 Jahre KVV heißt 25 Jahre attraktiver Verkehr in der Region Mittlerer Oberrhein.“ Gleichzeitig lobte er den innovativen Geist, der den KVV seit seiner Gründung bis heute auszeichnet. So sei der KVV einer der ersten Verbünde im Süd-westen gewesen, der eine elektronische Fahrplanauskunft eingeführt oder einen Fahrgastbeirat ins Lebens gerufen habe. „Und als Betreiber des Testfelds für autonomes Fahren entwickelt der KVV die Mobilität für morgen und vernetzt mit dem Projekt regiomove unterschiedliche Verkehrsträger wie Busse, Bahnen, Leihräder oder Carsharing miteinander“ So entwickle sich der KVV als innovativer Mobilitätsverbund ständig weiter.

Die erfolgreiche Entwicklung des KVV zum jetzt drittgrößten Verkehrsverbund Baden-Württembergs lässt sich auch eindrucksvoll an den Fahrgastzahlen ablesen. Die stiegen von 102 Millionen im Jahr 1995 auf heute rund 170 Millionen Menschen pro Jahr. -red-/-trö-

 
 

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