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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. Oktober 2019

Verkehr: Knöllchen auch in Durlach

GEHWEGPARKEN: Markierungen kennzeichnen erlaubte Flächen. Beim Parken auf anderen gibt es jetzt auch in Durlach „Knöllchen“. Foto: Fränkle

GEHWEGPARKEN: Markierungen kennzeichnen erlaubte Flächen. Beim Parken auf anderen gibt es jetzt auch in Durlach „Knöllchen“. Foto: Fränkle

 

Bei illegalem Gehwegparken gibt es jetzt Strafzettel / Mindestens 20 Euro sind fällig

Jetzt werden Kraftfahrzeuge, die illegal auf dem Gehweg stehen, auch in Durlach mit einem „Knöllchen" über 20 Euro versehen. Steht das Auto länger als eine Stunde verbotswidrig auf dem Gehweg, sind 30 Euro fällig.

Nach der Straßenverkehrsordnung ist Gehwegparken verboten. Darauf wurde die Stadt von den Landesbehörden immer wieder hingewiesen und überprüfte in den vergangenen beiden Jahren in allen Stadtteilen die Parkgewohnheiten.

Künftig gilt: Ausnahmen vom illegalen Gehwegparken gibt es nur dort, wo eine Markierung oder eine Beschilderung ausdrücklich das legale Abstellen von Fahrzeugen auf dem Gehweg erlauben.

Damit endet die bisher tolerierte Praxis in der Fächerstadt. Neben der Rechtsnorm zeigten auch immer mehr Beschwerden aus der Bürgerschaft, „dass das Gleichgewicht aller Verkehrsarten gestört war, Barrierefreiheit und Fußverkehrsqualität das Nachsehen hatten“, betont der Leiter des Ordnungs- und Bürgeramts Dr. Björn Weiße. Kinder bis zum Alter von acht Jahren müssen mit dem Fahrrad den Gehweg benutzen, Kinder bis zu zehn Jahren und begleitende Eltern dürfen dort fahren.

Statt alle Gehwegparkplätze zu verbieten, schauten die städtischen Fachdienststellen genau hin. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prüften unter Beteiligung von Stadtamt Durlach, Ortschaftsrat und Bürgerschaft, an welchen Stellen und wie eine Legalisierung des Gehwegparkens möglich war. -red-

 
 

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