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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. Oktober 2019

Frühere Dragonerkaserne: KONS bald unter einem Dach

DIE EHEMALIGE DRAGONERKASERNE wird das neue Domizil des Badischen Konservatoriums Bürgermeister Lenz (Mitte) begrüßte Verwaltungs- und Gemeinderatsmitglieder zum Baustellenrundgang.  Foto Fränkle

DIE EHEMALIGE DRAGONERKASERNE wird das neue Domizil des Badischen Konservatoriums Bürgermeister Lenz (Mitte) begrüßte Verwaltungs- und Gemeinderatsmitglieder zum Baustellenrundgang. Foto Fränkle

 

Moderne Musikschule entsteht

Die Tage der beengten Räumlichkeiten für das Badische Konservatorium (KONS) sind ebenso gezählt, wie die nutzungslose Zeit der ehemaligen Dragonerkaserne.

„Was lange währt, geht endlich los“, freute sich Bürgermeister Martin Lenz bei einem Vor-Ort-Termin mit Mitgliedern des Verwaltungs- und Gemeinderats in der Kaiserallee 12 über das Ende der lange Jahre erfolglosen Standortsuche. Wo bis 2014 das Luftwaffenmusikkorps 2 der Bundeswehr untergebracht war, entsteht nun das neue Domizil für das KONS, das derzeit auf zwei Standorte in der Jahnstraße und in der Nottingham-Anlage aufgeteilt ist. Lenz: „Die platzen förmlich aus den Nähten.“

In der ehemaligen Dragonerkaserne finden künftig alle Fachbereiche und die Verwaltung zusammen mit einem Konzertsaal Platz. „Das Gebäude ist hervorragend geeignet und wird jetzt auf die Bedürfnisse zugeschnitten“, schwärmte Anne Sick, Leiterin des Amtes für Hochbau und Gebäudewirtschaft über das, was in und um das Gebäude entsteht. So ist man etwa nach Bestandsuntersuchungen von der Nutzung des Kellers als Unterrichtsbereich abgekommen und hat stattdessen eine Erweiterung auf der Hofseite  mit einer Holzfassade vorgesehen. Dieser Mantelbau, der mit einem Aufzug auch für den barrierefreien Zugang des Gebäudes sorgt, „wird ein Schmuckstück“, versicherte Architekt Roman Seiler. Das vollkommen entkernte Altgebäude werde von Grund auf energetisch, technisch und in Sachen Schallschutz auf den neuesten Stand gebracht. Wie das im Endstadium aussieht, zeigen bereits vier fertiggestellte Unterrichtsräume, die im Obergeschoss vorab ausgebaut wurden, um Schalltests für den weiteren Ausbau durchführen zu können. Die Versicherung des Architekten, „bei Bauzeiten und Kosten im Rahmen“ zu liegen, freute KONS-Direktor Adjei Lahnor Er erwartet vom für Frühjahr 2022 geplanten Umzug „neuen Spirit, neue Außendarstellung und neue Impulse für die musikalische Bildung in Karlsruhe“.  -fis-

 
 

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