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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. Oktober 2019

Gemeinderat: Ja zum „Golden Gate“

AM ENTENFANG in Mühlburg sollen eine Markthalle, Wohnungen und Raum für Dienstleistungen entstehen. Foto: Fränkle

AM ENTENFANG in Mühlburg sollen eine Markthalle, Wohnungen und Raum für Dienstleistungen entstehen. Foto: Fränkle

 

Bauprojekt soll B-Zentrum am Entenfang aufwerten

Mit 28 Ja- gegen 18 Neinstimmen (GRÜNE und Die Linke) stimmte das Plenum dem Einleitungs- und Auslegungsbeschluss des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Am Entenfang (ehem. Postareal)“, Karlsruhe-Mühlburg zu. Die Golden Gate Mühlburg Projektentwicklungsgesellschaft will hier einen Gebäudekomplex mit Nahversorgungszentrum, Raum für Dienstleistungen und Wohnungen errichten.

Bei uneingeschränktem Ja fand Tilman Pfannkuch (CDU) “im Verfahren noch einiges zu klären“, unter den Einzelhändlern müsse es klappen, Gewerbe- und Bürgerverein nochmal befragt werden. Johannes Honne´(GRÜNE) verlangte Nachbesserungen, etwa bei der Dämmung und fand die geplante Markthalle  unzeitgemäß zu sehr nach Innen gerichtet.

Den Kopf schüttelte Yvette Melchien (SPD) wegen des Namens Golden Gate und wollte auch Lärmminimierung, stimmte aber sonst zu, ebenso wie Tom Høyem (FDP) und Jürgen Wenzel (FW/FÜR). Als „grundsätzliche Aufwertung“ bewertete Ellen Fenrich (AfD) das Projekt. Erhalten werden müssten aber die stark frequentierte Postfiliale und ausreichend Parkplätze, notwendig sei  eine auch familiengeeignete öffentliche Toilette.

„Die Anzahl der Stellplätze übererfüllt, Fahrrad-Parkplätze nur punktgenau und zu wenig Wohnungen monierte Mathilde Göttel (DIE LINKE). Die Postfiliale wünsche die Stadt, habe aber hier keinen Einfluss,  die Markthalle sei für kleine Händler keine Konkurrenz sagte OB Mentrup. Der Beschluss erlaube Nachbesserungen versicherte Stadtplanerin Anke Karmann-Woessner. -cal-

 
 

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