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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. November 2019

regiomove: Bahnhof Hagsfeld wird Pilot-Port

REGIOMOVE Ports wollen künftig umsteigefreundliche Mobilitäts- und Serviceangebote in der ganzen Region bieten. Hier ist das Prinzip eines Ports visualisiert. Grafik: Hochschule Karlsruhe

REGIOMOVE Ports wollen künftig umsteigefreundliche Mobilitäts- und Serviceangebote in der ganzen Region bieten. Hier ist das Prinzip eines Ports visualisiert. Grafik: Hochschule Karlsruhe

 

Standorte für Mobilitätsstationen stehen fest / Serviceangebote und komfortabler Umstieg zwischen unterschiedlichen Verkehrsmitteln

Am Hagsfelder Bahnhof wird einer der ersten sieben Mobilitätsstationen entstehen, die der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) im Rahmen des Förderprojektes regiomove bis spätestens Mitte 2021 realisieren wird.

Weitere Standorte sind Bad Schönborn-Mingolsheim, Blankenloch, Ettlingen, Rastatt, Baden-Baden und Bühl. „Mit regiomove vernetzt sich die nachhaltige Mobilität in der Region. Dabei stehen die sieben Pilot-Ports im KVV für unser Ziel, die Multimodalität auch sichtbar und erfahrbar zu machen“, betonte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. „Mittels einer App soll die komfortable Gestaltung der individuellen Mobilität zum Standard werden“, fügte der Vorsitzende der TechnologieRegion Karlsruhe an.

An den regiomove-Ports können Bürgerinnen und Bürger bequem Fahrten mit der Stadtbahn, dem Bus, dem Leihauto oder Leihfahrrad miteinander verknüpfen. Solche kombinierten Verbindungen können in Zukunft mit der regiomove-App ausgewählt, mit nur einem Nutzerkonto gebucht und bezahlt werden. Darüber hinaus sind an den Ports Servicekomponenten möglich, wie zum Beispiel ein Info-Terminal, E-Ladestationen oder Fahrradservicestationen. Die regiomove-Ports werden an ihrem einheitlichen Design erkennbar sein.

Die finale Ausgestaltung der modular aufbaubaren Ports werde sich Ende November nach der Kostenschätzung ergeben, so KVV-Projektleite Dr. Frank Pagel. Für den Bau der Pilot-Ports stehen rund eine Millionen Euro Fördermittel der EU und des Landes Baden-Württemberg zur Verfügung. Rund ein Drittel der Kosten in der Förderperiode tragen die Kommunen. Alle am Projekt beteiligten Mobilitätsdienstleister haben sich bereits auf einen regionalen Mobilitätsverbund verständigt. Unter Federführung des KVV arbeiten hier die Verkehrsbetriebe Karlsruhe, Stadtmobil und nextbike eng zusammen.

Im Dezember 2017 startete das Projekt regiomove unter der Leitung des KVV. Partner sind das KIT, die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, das FZI Forschungszentrum Informatik, PTV Group, INIT GmbH, raumobil GmbH und stadtmobil sowie der Regionalverband Mittlerer Oberrhein, der Landkreis Rastatt und die Stadt Karlsruhe. Ziel ist eine nahtlose Mobilitäts- und Servicekette aus einer Hand. Das Land und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung fördern regiomove als ein Leuchtturmprojekt der TRK mit rund 4,9 Millionen Euro über drei Jahre. Infos: www.regiomove.de. –red-

 
 

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