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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. November 2019

Bürgerengagement: Eva Graber schuf per Nachlass an die Stadt Bleibendes

BARRIEREFREIEN WOHNRAUM ermöglichte Eva Graber mit, würdigen BM Fluhrer, Mirjam Weisserth (Reha-Südwest) und eine Tafel. Foto: MMG

BARRIEREFREIEN WOHNRAUM ermöglichte Eva Graber mit, würdigen BM Fluhrer, Mirjam Weisserth (Reha-Südwest) und eine Tafel. Foto: MMG

 

Hilfe über Tod hinaus

Barrierefreiheit und Wohnraum: Zwei Kernziele der Stadt, die wertvolle Unterstützung durch besonderes bürgerschaftliches Engagement erfuhren.

Eva Graber hat die Stadt als Erbin eingesetzt und bestimmt, ihren Nachlass zur Erstellung von Wohnungen für Karlsruher Bürgerinnen und Bürger mit Behinderung zu verwenden. Die Mieteinnahmen wiederum sollen wunschgemäß der Bildung von Waisenkindern zugute kommen. In Knielingen (Eichheckle 28) kündet nun eine Würdigungstafel – die 20. in Karlsruhe für Spender, Stifter, Nachlassgeber, was die Bürgerin wünschte und ermöglichte. Bürgermeister Daniel Fluhrer ist „das Sichtbarmachen von besonderem bürgerschaftlichem Engagement, das ganz konkrete positive Auswirkungen auf das Leben anderer Bürger hat“ wichtig, betonte er zur offiziellen Übergabe der Majolika-Tafel mit Mirjam Weisserth, Geschäftsführerin des Partners Reha-Südwest. Sie freute sich über den „Glücksfall“ einer schnellen Lösung und darüber, „dass Karlsruher Bürger wie Frau Graber ihren Nachlass sozialen Zwecken widmen. Nur so war es möglich, Wohnungen zu bauen oder zu kaufen, in die Menschen mit Behinderung einziehen können.“ Wer wie die 1923 in Gladbeck geborene Eva Graber „Für immer ein Stück Karlsruhe“ bleiben, für kommende Generationen realisieren möchte, kann sich im Internet oder unter Telefon 0721/133-2299 informieren. -mab-/-red-

 
 

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