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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. November 2019

Integration: Karlsruhe als „sicherer Hafen”

Per Gemeinderatsvotum im Februar gilt Karlsruhe gemäß der gleichnamigen Initiative für Seenotrettung und Flüchtlingshilfe als „Sicherer Hafen“. Dieses humanitäre Zeichen setzt die Stadtverwaltung um.

So erfuhr nun der Arbeitskreis Migrationsbeirat formell, dass im Juli zwei aus Seenot gerettete Flüchtlinge nach Karlsruhe zugewiesen wurden, in Übergangsunterkünften der Stadt leben. Aus dem UNHCR-Resettlement-Programm werden auch weiter besonders Schutzbedürftige aufgenommen, aktuell vier aus dem Sudan. Sie wurden wie vorgesehen bereits in den Aufnahmelagern asylrechtlich überprüft und dann sicher nach Deutschland gebracht, haben schon eine befristete Aufenthaltserlaubnis. Bei aus Seenot Geretteten garantiert auch eine Aufnahme, die von Bundesentscheiden abhängt, keine Anerkennung als Flüchtlinge, kein Bleiberecht. Die Integrationsbeauftragte der Stadt, Meri Uhlig, betonte zur Betreuung die Bedeutung des Engagements der Zivilgesellschaft.

 
 

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