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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. November 2019

Fächer-Pyramide: Kulturpreis für Völkerverständigung

PREISÜBERGABE: Dr. Albert Käuflein (rechts) und Dr. Frank Mentrup (links) mit Dr. Lilia Jeridi-Rammacher, Peter Spuhler (2.v.l) und Jan Linders (Mitte). Foto: Staatstheater/Chris Frühe

PREISÜBERGABE: Dr. Albert Käuflein (rechts) und Dr. Frank Mentrup (links) mit Dr. Lilia Jeridi-Rammacher, Peter Spuhler (2.v.l) und Jan Linders (Mitte). Foto: Staatstheater/Chris Frühe

 

Für ihr Engagement um den Dialog der Kulturen und für Völkerverständigung hat der Förderverein „Fest der Völkerverständigung“ Peter Spuhler, Generalintendant des Badischen Staatstheaters, und dessen früheren Chefdramaturgen Jan Linders kürzlich mit der Fächer-Pyramide ausgezeichnet. Beim Festakt in der Jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe beschwor OB Dr. Frank Mentrup das vorbildliche Wirken zweier Persönlichkeiten, „die dem Staatstheater neben dem künstlerischen Profil auch ein gesellschaftliches Profil gegeben haben“.

Bei Spuhler und Linders werde „eine Handschrift deutlich, die sich ganz entschieden gegen Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung wendet“ und nachdrücklich für Weltoffenheit und Völkerverständigung werbe. Die von der Künstlerin Sabine Classen geschaffene Fächer-Pyramide wird seit 2011 jährlich vergeben. Initiator ist der Förderverein „Fest der Völkerverständigung“, eine Bürgerinitiative, deren Mitglieder sich aus Kulturvereinen, deutsch-ausländischen Gesellschaften und Bürgern unterschiedlicher kultureller Hintergründe zusammensetzen.

Es sei ihm ein „Herzensanliegen, das Interesse an anderen Menschen, Lebensweisen und Kulturen hoch zu halten und etwaiger Engstirnigkeit und Intoleranz entgegenzutreten“, betonte Spuhler in seiner Dankesrede. „Das ist unsere Aufgabe am Theater“ nahm er den Preis als Ansporn, „diesen Weg weiterzugehen“. -red-

 
 

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